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Tunesien

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Tunesien liegt am Mittelmeer. Es gibt sehr viel Sandstrand, deshalb verbringen viele Touristen gerne hier ihren Urlaub.
Im Landesinnern gibt es recht hohe Berge und es ist dort sehr trocken. In einem Nationalpark gibt es seltene Schafe, Gazellen und Antilopen.

Tunesien ist ein Land im Norden Afrikas, am Mittelmeer. Es hat nur zwei Nachbarstaaten: Algerien im Westen und Libyen im Osten. Das Land ist etwa doppelt so groß wie Österreich und hat etwas über elf Millionen Einwohner. Die Hauptstadt ist Tunis. Die Amtssprache ist Arabisch. Tunesien ist eine Republik.

Das Land ist im Norden gebirgig, der höchste Gipfel liegt auf 1544 Meter über dem Meeresspiegel. Vor allem entlang der östlichen Küste fällt öfters Regen, vor allem im Winter. Es herrscht also Mittelmeerklima. Es gibt Landwirtschaft, angebaut werden vor allem Getreide, Orangen und Zitronen, Datteln und Gemüse. Daneben wird Wein angebaut und es werden Rinder gezüchtet. Viele dieser Produkte werden ins Ausland verkauft, vor allem nach Europa. An der Spitze steht das Olivenöl. Es gibt auch Wälder mit Steineichen, Korkeichen und besonderen Kiefern.

Im Landesinnern und im Süden herrscht trockenes Wüstenklima. Es gibt Oasen und Salzseen, Steppen und viel Wüste. In einem Nationalpark leben seltene Arten von Schafen, Gazellen und Antilopen. In den Wüsten leben Heuschrecken, Skorpione, Schlangen und verschiedene Arten von Vögeln.

Das Land hat wichtige Bodenschätze: Erdöl, Erdgas, Gold, Eisenerz, Blei, Zink und einige andere, zum Beispiel Phosphat. Phosphat verarbeitet die Industrie zu Dünger, den man in der Landwirtschaft braucht. Es wird auch sehr viel Leder aus Tierhäuten hergestellt. Auch Textilien werden gemacht. Den elektrischen Strom erzeugt das Land vor allem mit Gaskraftwerken.

Sehr wichtig ist der Tourismus. An den Stränden liegt fast ausschließlich Sand, das zieht viele Gäste an. Mehr als die Hälfte der Touristen kommt aus Mitteleuropa. Sie besuchen auch die Fundstellen, wo Archäologen uralte Dinge ausgegraben haben.

In Tunesien gab es viele verschiedene Herrscher. Erst die Berber, dann die Phönizier mit ihrer mächtigen Stadt Karthago. Diese wurde von den Römern besiegt. Unter ihnen kam das Christentum ins Land. Im 7. Jahrhundert wurde die Gegend von Araber erobert und der Islam wurde stark, was bis heute so ist. Dann herrschten die Osmanen und schließlich die Franzosen. Seit dem Jahr 1956 ist Tunesien ein unabhängiger Staat. In dieser Republik gab es zwei aufeinanderfolgende Diktatoren. Der zweite Präsident, Ben Ali, wurde im Jahr 2011 bei einer Revolution gestürzt.



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