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Küste

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Eine Steilküste an der Ostsee: Dies sind die berühmten Kreidefelsen von Rügen, der größten deutschen Insel.

Eine Küste ist die Grenze zwischen Meer und festem Land. Diese Grenze ist keine dünne Linie, sondern ein Gebiet. Ein Strand kann ein solches Gebiet sein. Am Strand berühren sich Wasser und Land. Flüsse und Seen hingegen haben keine Küste, sondern Ufer.

Die Küste ändert sich ständig. Das kommt durch die Wellen, die das Wasser immer wieder Richtung Strand spülen. Das nennt man Brandung. An manchen Küsten sind Ebbe und Flut sehr stark: Je nach Tageszeit entfernt sich das Wasser vom festem Land. Das so trocken liegende Land heißt in Norddeutschland Watt.

Mit dem Küstenschutz versuchen die Menschen, dass nicht zu viel Land an das Meer verloren geht. So baut man zum Beispiel Deiche. Sonst würde das Meer Sand und Erde wegschwemmen. An der Küste findet man aber nicht immer Sand: Bei einer Steilküste trifft das Meer sofort auf das Festland, meistens auf Felsen, den man Kliff nennt.

Das Küstengewässer ist der Teil des Meeres, der in der Nähe des Landes liegt. Ein Staat verlangt, dass im Küstengewässer seine Gesetze eingehalten werden. Das ist besonders wichtig für die Fischerei und für Bodenschätze in diesem Gebiet. Für die meisten Staaten endet das Küstengewässer erst zwölf Seemeilen von der eigenen Küste, das sind etwa 22 Kilometer.



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