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Algerien

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Algerien liegt am Mittelmeer, aber Touristen gibt es hier nur wenige. Im Norden gibt es etwas Wald und Landwirtschaft.
Das meiste Geld verdient das Land mit Erdöl und Erdgas. Es wird zum großen Teil nach Europa verkauft.
Eine Landschaft im Südosten von Algerien, im Tadrart-Gebiet

Algerien ist ein Land im Norden von Afrika. Es hat eine lange Küste am Mittelmeer und ragt dann bis in den Kontinent hinein. Es ist das größte Land Afrikas und hat etwa 42 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt ist Algier. Die Amtssprachen sind Arabisch und Mazirisch, auch Berberisch genannt. Algerien ist eine Republik.

An der Küste leben die allermeisten Einwohner, der große Rest des Landes gehört zur Wüste Sahara. Zwischen dem Meer und der Wüste findet man den Tellatlas, ein langes Gebirge entlang der Küste. Am Südhang dieses Gebirges gibt es viele Schotts, das sind Salzseen.

Wie ist das Land?

Im Norden an der Küste herrscht Mittelmeerklima. Dort liegt auch das wenige Ackerland. Die Menschen bauen Getreide an, Zuckerrüben, Kartoffeln, Tomaten, verschiedene Bohnen, Datteln, Tabak für Zigaretten, Zitronen und Orangen. Daneben wird Wein angebaut und Rinder gezüchtet. All das reicht aber nicht aus. Kein Land in Afrika kauft so viele Nahrungsmittel im Ausland ein wie Algerien.

Es gibt nur noch sehr wenig Wald mit Steineichen, Korkeichen, besonderen Kiefern und Zedern. Es gibt Gazellen und Wüstenfüchse, besondere Schafe, Berberaffen, Springmäuse, Schlangen, Echsen, Skorpione und vereinzelt Geparde.

Die Wüste im Süden ist trocken und heiß, aus ihr weht oft ein Wind mit viel Staub nach Norden. Pflanzen gibt es in der Wüste fast gar nicht, nur an einigen wenigen Stellen mit Wasser, den Oasen. In der Wüste liegt der höchste Berg, der Tahat. Seine Spitze liegt 2908 Meter über dem Meeresspiegel.

Algerien hat viele Bodenschätze, vor allem Erdöl und Erdgas. Das meiste davon verkaufen sie nach Europa. Es gibt aber auch Erze von Eisen, Kupfer, Blei, Quecksilber und Zink sowie Phosphat. Aus Phosphat macht man Dünger für die Landwirtschaft. Touristen gibt es hier nur wenige.

Was geschah früher?

Die meisten Menschen in Algerien haben Vorfahren, die Berber waren und Berberisch gesprochen haben. Zu Beginn des Mittelalters hat aber der Islam die Gegend erobert, seitdem leben dort auch viele Araber. Arabisch ist heute die Amtssprache des Landes. Daneben ist Französisch wichtig, wenn man eine bessere Schule besuchen und Geld verdienen will.

Frankreich liegt nördlich auf der anderen Seite des Mittelmeeres. Im Jahr 1830 hat es das Gebiet um die Stadt Algier erobert, angeblich, um besser gegen die Piraten dort kämpfen zu können. Lange Zeit war Algerien dann eine französische Kolonie. Deshalb wohnten dort auch Franzosen. Viele von ihnen mussten nach dem Jahr 1960 das Land wieder verlassen, als Algerien unabhängig wurde.



Wissen kindgerecht und leicht verständlich – Mehr Wissenswertes über „Algerien“ bei der Blinden Kuh.

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