Kenia

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Flagge
Hauptstadt Nairobi
Amtssprache Swahili, Englisch
Staatsoberhaupt Präsident William Ruto
Einwohnerzahl etwa 48 Millionen
Fläche etwa 581.000 Quadratkilometer
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Wo das Land in Afrika liegt
Übersicht: Alle Staaten der Erde

Kenia ist ein Land im Osten Afrikas. Es liegt am Indischen Ozean, und auch einige Inseln gehören dazu. Im Uhrzeigersinn grenzt es an die Staaten Äthiopien, Somalia, Tansania, Uganda und Südsudan. Der Name Kenia kommt von einem Berg im Land, dem Mount Kenya. Dessen Name stammt wiederum vom Wort Vogelstrauß in einer einheimischen Sprache.

Kenia ist etwa eineinhalb Mal so groß wie Deutschland und hat etwa halb so viele Einwohner. Die Hauptstadt und größte Stadt ist Nairobi, gefolgt von Mombasa. Eine der Amtssprachen ist Englisch, weil das Land früher mal eine Kolonie des Britischen Weltreichs war. Die andere Amtssprache ist Swahili, das von vielen Menschen in ganz Ostafrika gesprochen wird. Daneben gibt es noch einige andere Sprachen, die in bestimmten Regionen gesprochen werden, jedoch nicht Amtssprache sind.

Wie sieht das Land aus?

Im Hochland von Kenia gibt es zwei Regenzeiten. Viele Böden sind aber wenig fruchtbar, so dass sie sich nicht für die Landwirtschaft eignen.

Kenia liegt auf dem Äquator. An der Küste ist das Land flach. Hier ist es heiß und schwül. Vom April bis Juni fällt hier viel Regen. Das Hochland überragt der Berg Batian mit einer Höhe von über 5.000 Metern. Im Hochland regnet es ebenfalls von April bis Juni und zusätzlich auch im Oktober und November. Hier sind die Tage weniger heiß und die Nächte sogar kühl. Im Westen ist das Land flach, dort liegt an der Grenze ein kleiner Teil des Victoriasees. Dort ist es tropisch-heiß und es regnet manchmal sehr stark.

In den zahlreichen Nationalparks und weiteren Naturschutzgebieten leben große Herden von Zebras, Antilopen und Büffeln. Auch viele Elefanten und Giraffen sind unterwegs. Vor der Küste liegt ein weiterer Nationalpark: ein Korallenriff mit vielen Korallen und Fischen.

Wie leben die Menschen?

Das Volk der Samburu lebt vor allem im Norden von Kenya. Hier bauen einige von ihnen eine neue Hütte.

Mehr als die Hälfte der Kenianer leben von der Landwirtschaft. Sie können aber nur einen kleinen Teil des Landes nutzen, weil der Rest zu gebirgig oder zu trocken ist. Zudem sind vielerorts die Böden zu wenig fruchtbar. Für sich selber bauen sie Weizen, Gerste, Mais und Reis an sowie Zuckerrohr, Bohnen, Bananen und Ananas.

Viele Blumen, besonders Rosen, werden angepflanzt und ins Ausland verkauft, also exportiert. Genau gleich geht es mit Kaffee, Tee und Baumwolle sowie mit dem Fleisch von Rindern, Schafen und Ziegen. Es gibt nur wenige Bodenschätze wie Gold, Silber, Blei und einige Minerale, davon wird aber nur sehr wenig abgebaut. Wichtig ist der Tourismus, denn die Natur zieht viele Urlauber an.

Trotzdem haben etwa zwei von fünf Kenianern keine Arbeit. In den letzten Jahren gab es viele Hungerkrisen wegen der Dürren. Aber auch schwere Überschwemmungen machten den Menschen zu schaffen. Das ist ganz ähnlich wie in einer anderen Gegend von Ostafrika, dem Horn von Afrika.

Die meisten Kinder gehen zur Schule. Allerdings ist dort das Lernen schwierig, weil immer etwa einhundert Kinder in einer Klasse sitzen. Etwa jeder vierte Erwachsene kann weder lesen noch schreiben. Es gibt aber mehrere Universitäten.

Was ist früher geschehen?

Kenia liegt in einem besonderen Teil Ostafrikas: Dort haben sich vor ungefähr drei Millionen Jahren die ersten Menschen entwickelt. Archäologen haben dies anhand von Menschen-Knochen bewiesen, die sie im Boden gefunden haben. Die weitere Geschichte der Gegend ist jedoch sehr unklar.

Vor etwa 2.000 Jahren gab es viele Küstenstädte. Hierher kamen römische und arabische Händler. In der Neuzeit eroberten verschiedene fremde Völker das Küstengebiet. Um das Jahr 1600 waren es die Portugiesen, ab dem Jahr 1885 errichtete Deutschland hier eine Kolonie. Zehn Jahre später war es Großbritannien. Im Jahr 1963 wurde Kenia ein unabhängiger Staat.




Zu „Kenia“ findet ihr mehr Inhalte in der Kindersuchmaschine „Frag Finn“.

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