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Marokko

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Die Hauptstadt Rabat liegt an der Atlantikküste. Wegen des vielen Sandes ist es an dieser Küste schwierig, größere Häfen zu bauen.
Auf einem Markt in Marrakesch

Marokko ist ein Land in Afrika mit etwa 36 Millionen Einwohnern. Es liegt im Nordwesten am Atlantik und am Mittelmeer, gegenüber von Spanien. Im Süden des eigentlichen Landes Marokko liegt eine Gegend, die „West-Sahara“ heißt. Marokkanische Soldaten haben dieses Land besetzt. Darum zählen es manche Menschen auch zu Marokko.

In Marokko liegt ein großes Gebirge, das Atlasgebirge. Es hält den Wind vom Mittelmeer auf und sorgt dafür, dass zwischen Küste und Gebirge Regen fällt. Dort gibt es Landwirtschaft. Umso weniger Regen fällt hingegen auf der südlichen Seite des Gebirges. Dort herrscht Wüstenklima. Ackerbau gibt es dort nur in den Oasen.

Marokko hat viele Bodenschätze: Erdöl, Erdgas, Kohle, Eisenerz, Blei, Kupfer, Gold, Silber und einige weitere. Am wichtigsten ist aber das Phosphat, aus dem man Dünger für die Landwirtschaft herstellen kann. Drei Viertel ihres Phosphats kauft die Welt in Marokko ein.

Den elektrischen Strom hat Marokko vor allem aus Kraftwerken, die mit Erdöl oder Erdgas betrieben werden. Es gibt aber auch Wasserkraftwerke und immer mehr Solar- und Windkraftanlagen.

Die meisten Leute verdienen ihr Geld in der Landwirtschaft, im Bergbau und in der Verarbeitung der geförderten Bodenschätze, also in der chemischen Industrie. Zudem ist der Tourismus sehr wichtig: Es gibt einige Weltkulturerbe-Stätten, die viel über die Geschichte des Landes erzählen. Zudem gibt es berühmte Städte wie Marrakesch, Agadir, Casablanca und viele andere.

Was ist früher im Land geschehen?

Bereits im 2. Jahrtausend vor Christus gab es Berberstämme. Später beherrschten die Phönizier mit ihrer mächtigen Stadt Karthago die Küste am Mittelmeer. Die Phönizier wurden von den Römern besiegt. Unter ihnen kam das Christentum ins Land.

Im frühen Mittelalter eroberten Araber die Gegend, in der heute Marokko liegt. Darum leben dort heute Araber. Die Religion ist seither der Islam und Arabisch ist eine der Amtssprachen. Vier Fünftel der Marokkaner sprechen allerdings Berber. Diese Sprache ist mit Arabisch und Hebräisch verwandt.

Ab dem Jahr 1912 besetzten Soldaten aus Frankreich und Spanien Marokko. Es wurde eine Kolonie und erst im Jahr 1956 [[Unabhängigkeit|unabhängig. Heute ist Französisch noch eine wichtige Sprache in Marokko. Das Land hat einen König. Seit dem Jahr 1999 ist es Mohammed Ben Al-Hassan.



Wissen kindgerecht und leicht verständlich – Mehr Wissenswertes über „Marokko“ bei der Blinden Kuh.

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