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Robinson Crusoe: Unterschied zwischen den Versionen

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(Erschienen am 25. April vor 300 Jahren)
 
K (Textersetzung - „Einwohner“ durch „Einwohner“)
 
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Robinson Crusoe, sprich: Robinson Krusou, ist die Hauptfigur eines [[Roman]]s von Daniel Defoe. Der Roman wurde vor 300 [[Jahr]]en geschrieben. Er erzählt die Geschichte eines Matrosen, der sich nach einem Schiffsunglück als einziger auf eine Insel retten kann.
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Robinson Crusoe, sprich: Robinson Krusou, ist die Hauptfigur eines [[Roman]]s von Daniel Defoe. Der Roman wurde vor 300 [[Jahr]]en geschrieben. Er erzählt die Geschichte eines Matrosen, der sich nach einem Schiffsunglück als einziger auf eine [[Insel]] retten kann. Das Buch war aber nicht nur eine Abenteuergeschichte, sondern sollte die Leser auch über [[Gott]] und das Leben belehren.
  
Das [[Buch]] war sehr erfolgreich und verkaufte sich in großer Zahl. Später gab es zwei Fortsetzungen dazu. Das Original ist über 400 Seiten lang. Es gibt aber verschiedene gekürzte Ausgaben, vor allem für [[Kind]]er und [[Jugendlicher|Jugendliche]]. Verschiedene Maler malten Bilder dazu, die vor allem in den Kinderbüchern abgedruckt wurden.
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Das [[Buch]] war sehr erfolgreich: Schon im ersten Jahr 1719 musste es noch zweimal gedruckt werden, damit alle Käufer ein Exemplar bekamen. Rasch hat Defoe noch zwei Fortsetzungen geschrieben.
  
Schon sehr früh gab es das Buch auch als [[Film]], sogar schon, als man zu den Filmen noch keine Worte und Geräusche hörte. Am [[Fernsehen]] gibt es heute ebenfalls Filme, die sich mit dem Thema von ausgesetzten Menschen auf einer einsamen Insel befassen. Meist geht es dabei aber darum, dass sich zwei Menschen ineinander verlieben sollen.
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Das Original ist über 400 Seiten lang. Es gibt aber verschiedene gekürzte Ausgaben, vor allem für [[Kind]]er und [[Jugendlicher|Jugendliche]]. [[Maler]] malten Bilder dazu, die vor allem in den Kinderbüchern abgedruckt wurden.
  
==Was erzählt die Geschichte?==
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Nach Defoe haben noch andere Schriftsteller ähnliche Geschichten geschrieben. Man nennt sie Robinsonaden. Einige waren mehr belehrend, andere reine Abenteuergeschichten vom Leben in der Wildnis.
Die Geschichte ist so geschrieben, als würde sie Robinson selber erzählen. Er wird auf einer Schifffahrt von [[Pirat]]en überfallen und zum [[Sklave]]n gemacht. Er kann dann aber fliehen und kommt nach [[Brasilien]]. Dort verdient er mit [[Handel]] viel [[Geld]] und kauft sich eine eigene [[Zucker]]plantage. Als er auf einem großen Schiff nach [[Afrika]] fahren will, um dort selber Sklaven zu holen, geht das Schiff fast unter. Die ganze Besatzung stirbt, nur Robinson kann sich auf eine nahe [[Insel]] retten.
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Am nächsten Tag baut er sich ein Floß und fährt mehrmals zum großen Schiff. Er holt sich dort verschiedene Ausrüstung: Messer, Beile, Gewehre mit Munition, aber auch [[Nahrung]] und eine [[Bibel]], bis das Schiff schließlich ganz versinkt.
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Der erste Film über Robinson Crusoe stammt aus dem Jahr 1927. Das war noch ein Stummfilm, in dem man keine Worte und Geräusche hört. Seitdem hat es viele Kinofilme und Fernsehfilme gegeben. Heute benutzt man das Wort Robinson auch für Sendungen, in denen man Menschen auf einer Insel beobachtet. Die Menschen sollen sich verlieben oder Aufgaben lösen. Mit Daniel Defoes Geschichte hat das aber nichts mehr zu tun.
  
Auf der Insel baut er sich aus einer [[Höhle]] eine kleine [[Festung]]. Er baut [[Getreide]] an, [[Jäger|jagt]] [[Tier]]e, und fängt wilde [[Ziege]]n ein. Die hält er sich als [[Haustier]]e, trinkt ihre [[Milch]] und isst ihr [[Fleisch]]. Aus den Fellen näht er sich [[Kleidung]]. Auf einem großen [[Kreuz]] schnitzt er für jeden [[Tag und Nacht|Tag]] eine Kerbe ein und liest regelmäßig die [[Bibel]].
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Der Autor Daniel Defoe war vor dem Schreiben von Geschichten erst mal viele Jahre lang [[Kaufmann]] und ist durch Europa gereist. Berühmt wurde er jedoch durch seinen Roman über Robinson. Er schrieb noch weitere Bücher, die aber weniger Erfolg hatten. Robinson Crusoe wurde in viele verschiedene [[Sprache]]n übersetzt.
  
Eines Tages entdeckt er [[Fuß]]spuren im [[Sand]]. Wenig später beobachtet er eine Gruppe von „wilden Männern“, die einen anderen Mann [[Tod|töten]] wollen. Robinson rettet ihn und nennt ihn „Freitag“, weil eben gerade Freitag war. Er hält ihn als eine Art Diener und bringt ihm seine [[Sprache]] bei.  
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==Was erzählt die Geschichte?==
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Die Geschichte ist so geschrieben, als würde sie Robinson selber erzählen. Er verlässt als junger Mann sein Zuhause, ohne die Erlaubnis seines Vaters. Dann wird er auf einer Schifffahrt von [[Pirat]]en überfallen und zum [[Sklave]]n gemacht. Er kann dann aber fliehen und kommt nach [[Brasilien]]. Dort verdient er mit [[Handel]] viel [[Geld]] und kauft sich eine eigene [[Zucker]]plantage. Als er auf einem großen Schiff nach [[Afrika]] fahren will, um dort selber Sklaven zu holen, geht das Schiff bei einem [[Sturm]] in der [[Karibik]] fast unter. Die ganze Besatzung stirbt, nur Robinson kann sich auf eine nahe [[Insel]] retten.
  
Robinson hat 35 Jahre auf der Insel verbracht, als ein Schiff anlegt. Nach abenteuerlichen Kämpfen kann er schließlich mit dem Schiff in seine Heimat zurückfahren, nach [[England]]. Später erfährt er, dass er eigentlich sehr reich ist wegen seiner Plantage in Brasilien. Er [[Hochzeit|heiratet]] und hat Kinder. Nach dem [[Tod]] seiner [[Frau]] besucht er wieder seine Plantage.
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Am nächsten Tag baut er sich ein Floß und fährt mehrmals zum großen Schiff. Er holt sich dort möglichst viel Ausrüstung, die er für sein Leben auf der Insel nützlich findet. Er rettet Messer, Beile, Gewehre mit Munition, aber auch [[Nahrung]] und eine [[Bibel]], bis das Schiff schließlich ganz versinkt.
  
==Wie kam der Roman zustande?==
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Auf der Insel macht er sich aus einer [[Höhle]] eine kleine [[Festung]]. Er baut [[Getreide]] an, [[Jäger|jagt]] [[Tier]]e, und fängt wilde [[Ziege]]n ein. Die hält er sich als [[Haustier]]e, trinkt ihre [[Milch]] und isst ihr [[Fleisch]]. Aus den Fellen näht er sich [[Kleidung]]. Auf einem großen [[Kreuz]] schnitzt er für jeden [[Tag und Nacht|Tag]] eine Kerbe ein und liest regelmäßig die Bibel.
Einen Schiffbrüchigen, der vier Jahre einsam auf einer Insel verbracht hatte, gab es tatsächlich. Es war Alexander Selkirk. Nach seiner Rettung erschien seine Geschichte in einer Zeitschrift. Der Autor Daniel Defoe hat diese Geschichte vermutlich gelesen und daraus seinen eigenen Roman entwickelt.
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Selkirks Insel ist sehr klein und nur zeitweise bewohnt. Sie hat eine größere Nachbarinsel mit etwa 600 Einwohnern. Beide Inseln zusammen hießen ursprünglich „Màs a Tierra“. Sie wurden später umbenannt in Robinson-Crusoe-Inseln. Sie gehören heute zu [[Chile]].
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Eines Tages entdeckt er [[Fuß]]spuren im [[Sand]]. Wenig später beobachtet er eine Gruppe von „wilden Männern“, die einen anderen Mann [[Tod|töten]] wollen. Robinson rettet ihn und nennt ihn „Freitag“, weil eben gerade Freitag war. Er macht Freitag zu einer Art Diener und bringt ihm seine [[Sprache]] bei.  
  
Der Roman ist typisch für seine Zeit. [[Sklaverei]] ist völlig in Ordnung, so lange die Weißen die Herren sind. Auch sollen die Menschen diszipliniert leben wie Robinson: Sie sollen einen geordneten Alltag haben und die Bibel lesen. Dann würden sie Erfolg haben.
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Robinson hat in der Geschichte rund 28 Jahre auf der Insel verbracht. Erst dann legt endlich ein Schiff an. Nach abenteuerlichen Kämpfen kann Robinson schließlich mit dem Schiff in sein Heimatland [[England]] zurückfahren. Später erfährt er, dass er eigentlich sehr reich ist wegen seiner [[Plantage]] in Brasilien. Er [[Hochzeit|heiratet]] und hat Kinder. Nach dem [[Tod]] seiner [[Frau]] besucht er wieder seine [[Plantage]].
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==Wie kam der Roman zustande?==
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[[Datei:Robinson Crusoe 1719 1st edition.jpg|miniatur|So sah der Anfang der ersten Auflage aus, also als das Buch zum ersten Mal erschien.]]
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Einen anderen Schiffbrüchigen, der vier Jahre einsam auf einer Insel verbracht hatte, gab es tatsächlich. Es war Alexander Selkirk. Nach seiner Rettung erschien seine Geschichte in einer Zeitschrift. Der Autor Daniel Defoe hat diese Geschichte vermutlich gelesen und daraus seinen Roman entwickelt.
  
Der Autor Daniel Defoe war ursprünglich selber [[Kaufmann]]. Berühmt wurde er jedoch durch seinen Roman über Robinson. Er schrieb noch weitere Bücher. Robinson war der erste Roman, den es überhaupt gab. Es war also keine wahre, sondern eine erfundene Geschichte.
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Selkirks Insel ist auch sehr klein und nur zeitweise bewohnt. Sie hat eine größere Nachbarinsel mit etwa 600 [[Einwohner]]n. Beide Inseln zusammen hießen ursprünglich „Màs a Tierra“. Sie wurden später umbenannt in Robinson-Crusoe-Inseln. Sie gehören heute zu [[Chile]].
  
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Der Roman „Robinson Crusoe“ ist typisch für seine Zeit. In der Geschichte wird die [[Sklaverei]] als völlig in Ordnung dargestellt, solange die Weißen die Herren sind. Auch sollen die Menschen diszipliniert leben wie Robinson: Sie sollen also einen geordneten Alltag haben und die Bibel lesen. Dann würden sie Erfolg haben, dachten damals sehr viele.
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Daniel Defoe Kneller Style.jpg|Geschrieben hat das [[Buch]] Daniel Defoe, der eigentlich nur Daniel Foe hieß.
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Den verklige Robinson Crusoes lefverne och äfventyr-ill9.png|Kämpfe auf der [[Insel]], in einer Ausgabe aus dem [[Jahr]] 1871
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Robinson Crusoë - PPN 864155859 - Image 7.jpeg|Aus der selben Zeit stammt diese Ausgabe für [[Niederländische Sprache|niederländische]] [[Kind]]er.
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Alexander Selkirk Statue.jpg|Eine [[Statue]] von Alexander Selkirk, in der [[Schottland|schottischen]] [[Stadt]], aus der er kam.
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[[Kategorie:Sprache und Kultur]]
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Aktuelle Version vom 27. August 2019, 13:54 Uhr

Robinson Crusoe rettet Freitag und macht ihn dann zu seinem Diener.

Robinson Crusoe, sprich: Robinson Krusou, ist die Hauptfigur eines Romans von Daniel Defoe. Der Roman wurde vor 300 Jahren geschrieben. Er erzählt die Geschichte eines Matrosen, der sich nach einem Schiffsunglück als einziger auf eine Insel retten kann. Das Buch war aber nicht nur eine Abenteuergeschichte, sondern sollte die Leser auch über Gott und das Leben belehren.

Das Buch war sehr erfolgreich: Schon im ersten Jahr 1719 musste es noch zweimal gedruckt werden, damit alle Käufer ein Exemplar bekamen. Rasch hat Defoe noch zwei Fortsetzungen geschrieben.

Das Original ist über 400 Seiten lang. Es gibt aber verschiedene gekürzte Ausgaben, vor allem für Kinder und Jugendliche. Maler malten Bilder dazu, die vor allem in den Kinderbüchern abgedruckt wurden.

Nach Defoe haben noch andere Schriftsteller ähnliche Geschichten geschrieben. Man nennt sie Robinsonaden. Einige waren mehr belehrend, andere reine Abenteuergeschichten vom Leben in der Wildnis.

Der erste Film über Robinson Crusoe stammt aus dem Jahr 1927. Das war noch ein Stummfilm, in dem man keine Worte und Geräusche hört. Seitdem hat es viele Kinofilme und Fernsehfilme gegeben. Heute benutzt man das Wort Robinson auch für Sendungen, in denen man Menschen auf einer Insel beobachtet. Die Menschen sollen sich verlieben oder Aufgaben lösen. Mit Daniel Defoes Geschichte hat das aber nichts mehr zu tun.

Der Autor Daniel Defoe war vor dem Schreiben von Geschichten erst mal viele Jahre lang Kaufmann und ist durch Europa gereist. Berühmt wurde er jedoch durch seinen Roman über Robinson. Er schrieb noch weitere Bücher, die aber weniger Erfolg hatten. Robinson Crusoe wurde in viele verschiedene Sprachen übersetzt.

Was erzählt die Geschichte?

Die Geschichte ist so geschrieben, als würde sie Robinson selber erzählen. Er verlässt als junger Mann sein Zuhause, ohne die Erlaubnis seines Vaters. Dann wird er auf einer Schifffahrt von Piraten überfallen und zum Sklaven gemacht. Er kann dann aber fliehen und kommt nach Brasilien. Dort verdient er mit Handel viel Geld und kauft sich eine eigene Zuckerplantage. Als er auf einem großen Schiff nach Afrika fahren will, um dort selber Sklaven zu holen, geht das Schiff bei einem Sturm in der Karibik fast unter. Die ganze Besatzung stirbt, nur Robinson kann sich auf eine nahe Insel retten.

Am nächsten Tag baut er sich ein Floß und fährt mehrmals zum großen Schiff. Er holt sich dort möglichst viel Ausrüstung, die er für sein Leben auf der Insel nützlich findet. Er rettet Messer, Beile, Gewehre mit Munition, aber auch Nahrung und eine Bibel, bis das Schiff schließlich ganz versinkt.

Auf der Insel macht er sich aus einer Höhle eine kleine Festung. Er baut Getreide an, jagt Tiere, und fängt wilde Ziegen ein. Die hält er sich als Haustiere, trinkt ihre Milch und isst ihr Fleisch. Aus den Fellen näht er sich Kleidung. Auf einem großen Kreuz schnitzt er für jeden Tag eine Kerbe ein und liest regelmäßig die Bibel.

Eines Tages entdeckt er Fußspuren im Sand. Wenig später beobachtet er eine Gruppe von „wilden Männern“, die einen anderen Mann töten wollen. Robinson rettet ihn und nennt ihn „Freitag“, weil eben gerade Freitag war. Er macht Freitag zu einer Art Diener und bringt ihm seine Sprache bei.

Robinson hat in der Geschichte rund 28 Jahre auf der Insel verbracht. Erst dann legt endlich ein Schiff an. Nach abenteuerlichen Kämpfen kann Robinson schließlich mit dem Schiff in sein Heimatland England zurückfahren. Später erfährt er, dass er eigentlich sehr reich ist wegen seiner Plantage in Brasilien. Er heiratet und hat Kinder. Nach dem Tod seiner Frau besucht er wieder seine Plantage.

Wie kam der Roman zustande?

So sah der Anfang der ersten Auflage aus, also als das Buch zum ersten Mal erschien.

Einen anderen Schiffbrüchigen, der vier Jahre einsam auf einer Insel verbracht hatte, gab es tatsächlich. Es war Alexander Selkirk. Nach seiner Rettung erschien seine Geschichte in einer Zeitschrift. Der Autor Daniel Defoe hat diese Geschichte vermutlich gelesen und daraus seinen Roman entwickelt.

Selkirks Insel ist auch sehr klein und nur zeitweise bewohnt. Sie hat eine größere Nachbarinsel mit etwa 600 Einwohnern. Beide Inseln zusammen hießen ursprünglich „Màs a Tierra“. Sie wurden später umbenannt in Robinson-Crusoe-Inseln. Sie gehören heute zu Chile.

Der Roman „Robinson Crusoe“ ist typisch für seine Zeit. In der Geschichte wird die Sklaverei als völlig in Ordnung dargestellt, solange die Weißen die Herren sind. Auch sollen die Menschen diszipliniert leben wie Robinson: Sie sollen also einen geordneten Alltag haben und die Bibel lesen. Dann würden sie Erfolg haben, dachten damals sehr viele.



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