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Irland

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Klexikon K.png Irland  
Flag of Ireland.svg
Flagge
Hauptstadt Dublin
Amtssprache Englisch, Irisch
Staatsoberhaupt Präsident Michael D. Higgins
Einwohnerzahl etwa 5 Millionen
Fläche etwa 70.000 Quadratkilometer
Ireland on the globe (Europe centered).svg
Wo das Land in Europa liegt
Übersicht: Alle Staaten der Erde
Der Ring von Kerry, so heißt eine bekannte Straße im Südwesten. Dort hat man einen guten Ausblick auf die Küste.

Irland ist ein Land im Nordwesten Europas und ein Mitglied der Europäischen Union. Die Republik Irland liegt auf der Insel, die den gleichen Namen trägt. Allerdings gehört der nördöstliche Zipfel, „Nordirland“, zu Großbritannien. Die Grenze zu Nordirland ist die einzige Grenze zu einem anderen Land.

Irland ist fast doppelt so groß wie die Schweiz, hat aber nur etwas mehr als halb so viele Einwohner. Besonders im 19. Jahrhundert sank die Bevölkerungszahl, weil viele Iren auswanderten. Schätzungen zufolge gibt es heute auf der ganzen Welt etwa 60 bis 70 Millionen Menschen mit irischen Vorfahren.

Dublin im Osten, an der Küste gegenüber Großbritannien, ist die größte Stadt und die Hauptstadt. Die meisten Iren sind Katholiken, in Nordirland hingegen sind viele Menschen protestantisch.

Die ganze Insel gehörte etwa seit dem Jahr 1700 zu Großbritannien. Erst nach dem Ersten Weltkrieg konnten die Iren wieder über sich selbst bestimmen, also erst nach mehr als 200 Jahren. In dieser Zeit hat sich viel verändert. Die allermeisten Iren sprechen heute kein Irisch mehr, das ist eine keltische Sprache, sondern Englisch.

Was passierte früher in Irland?

Das keltische Volk der Iren bewohnte die Insel bereits im Altertum. Als die Römer Britannien eroberten, wurde das benachbarten Irland, von den Römern Hibernia genannt, verschont. Vielleicht blieb gerade deshalb die keltische Kultur in Irland viel länger bestehen als in England.

Im Mittelalter wurde Irland ein katholisches Königreich. Oftmals wurde es von Wikingern angegriffen, die auf der Insel eigene Siedlungen gründeten. Eine der Siedlungen war Dublin, die spätere Hauptstadt Irlands. Im 18. Jahrhundert wurde Irland ein Teil des Britischen Weltreichs.

In den Jahren nach 1840 gab es eine schlimme Hungersnot in Irland. Trotzdem brachten die Briten Getreide von Irland nach England. Mehr als eine Million Iren starben damals, noch mehr wanderten aus. Darum leben heute in Amerika viele Menschen, deren Vorfahren aus Irland stammen.

Um das Jahr 1920 gab es immer mehr Iren, die nicht mehr zu Großbritannien gehören wollten. Das führte zu einem Unabhängigkeitskrieg, der zwei Jahre dauerte. Danach wurde Irland eine Republik, doch der Norden blieb bei Großbritannien. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es deshalb viel Streit zwischen dem Norden und dem Süden Irlands.

Wofür kennt man Irland?

Man nennt Irland die grüne Insel, wegen der vielen Wiesen und Weiden. Dort grasen acht Millionen Schafe, doppelt so viele, wie es Iren gibt. Im Westen und Süden gibt es mehr Gebirge. Grün ist auch das vierblättrige Kleeblatt, ein Sinnbild für die Iren.

Irland ist die Heimat vieler bekannter Dichter und Musiker. Der Limerick, ein lustiges Gedicht, stammt aus dem Süden Irlands. Die irische Musik ist bekannt für wilde Geigenmusik. Gesungen werden die alten Lieder in Englisch oder Irisch.

Das bekannteste Volksfest Irlands ist der St. Patrick's Day am 17. März. Da feiert man den heiligen Patrick, der den Iren einst das Christentum predigte. An diesem Tag tragen alle grüne Kleider, es wird viel Alkohol getrunken und man singt irische Lieder. Irische Einwanderer brachten das Volksfest in die USA. Von dort aus wurde es in der ganzen Welt bekannt.

Die irische Küche kennt viele deftige Mahlzeiten. Viele Gerichte enthalten Lamm- oder Schweinefleisch. Das Irish Stew ist zum Beispiel ein Eintopf, der sich aus Lammfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Petersilie zusammensetzt. Zu den Speisen trinkt man gerne ein starkes, dunkles Bier. Auch Whiskey ist in Irland ein beliebter Alkohol.




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