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Zitronenfalter: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Klexikon – das Kinderlexikon
(überarbeitet und ein zitronigeres Bild an den Start gehängt)
K (Patrick Kenel verschob die Seite Entwurf:Zitronenfalter nach Zitronenfalter)
(kein Unterschied)

Version vom 12. April 2023, 15:46 Uhr

Ein Zitronenfalter auf einer Blüte.

Der Zitronenfalter ist ein Schmetterling, der bei uns recht häufig vorkommt. Den Namen hat er von der Farbe der Flügel: Die sind hellgelb bis grünlich, eben wie Zitronen. Er ist in vielen Teilen Asiens, Europas und Nordafrikas verbreitet.

Zitronenfalter bewohnen verschiedene Lebensräume wie lichte Wälder, Waldränder, grasbewachsene oder felsige Hänge mit viel Sonnenlicht. Dort haben sie aber auch viele natürliche Feinde, darunter Vögel, Spinnen und Insekten. Sie können sich schützen, indem sie ihre Flügel schließen und sich verstecken.

In einigen Teilen Europas werden die Zitronenfalter als Zeichen für den Frühling angesehen. Wenn sie im Frühjahr aus ihren Verstecken kommen und durch die Luft fliegen, ist das ein Zeichen dafür, dass der Winter vorbei ist und es wärmer wird.

Wie sehen Zitronenfalter aus?

Hier besucht ein Zitronenfalter eine Rote Taubnessel, gleichzeitig mit einer Biene.

Der Zitronenfalter hat einen schlanken und langgestreckten Körper. Er ist gelblich-grün und wird zwei bis drei Zentimeter lang. Kopf und Beine sind bräunlich-violett.

Die Flügel des Zitronenfalters sind gelblich-grünlich und werden fünf bis sechs Zentimeter lang. Die Oberseite der Flügel des Männchens ist zitronengelb, während die des Weibchens heller und grünlicher ist. Auf der Unterseite sind die Flügel hellgrün mit einer weißen Mittellinie. Beide Geschlechter haben einen ganz kleinen orangen Fleck auf ihren Flügeloberseiten, den man aber normalerweise übersieht. Auf den Unterseiten sind diese Flecken bräunlich. Die Flügeladern sind deutlich sichtbar und treten stark hervor.

Wovon leben die Tiere?

Die Raupen des Zitronenfalters ernähren sich von den Blättern des Faulbaums und auch des Purgier-Kreuzdorns. Beides sind Kreuzdorngewächse. Das sind Sträucher mit grünen, länglichen Blättern, die in vielen Teilen Europas vorkommen.

Die erwachsenen Tiere trinken den Nektar von Pflanzen. Sie haben nämlich keine Mundwerkzeuge mehr, mit denen sie feste Nahrung fressen könnten. Wenn sie von Pflanze zu Pflanze fliegen, bestäuben sie diese auch. Zitronenfalter mögen den Blutweiderich oder die Flockenblume.

Wie vermehren sich Zitronenfalter?

Zwei Zitronenfalter bei der Paarung

Die Paarungszeit beginnt im Frühjahr. Das Treffen von Männchen und Weibchen kann zwei bis drei Stunden dauern. Ansonsten sind sie Einzelgänger. Bis zu 100 Eier werden befruchtet.

Das Weibchen legt dann die Eier auf Pflanzen ab, von denen die Raupen sich dann ernähren können. Abgelegt werden ein, zwei oder drei Eier nahe der Knospen der Pflanze, oder auf der Unterseite zarter Blätter. Schon im Mai schlüpfen die Raupen aus den Eiern.

Drei bis sieben Wochen lang frisst die Raupe sich voll. Dann verpuppt sie sich. Nach zwei bis drei Wochen hat sie sich in den Schmetterling verwandelt. Wenn sie schlüpfen, ist es bereits Ende Juni oder gar Anfang August.



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