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Sambia

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Version vom 24. Januar 2018, 21:40 Uhr von Luca (Jungautor) (Diskussion | Beiträge)

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Eine Straße in der Hauptstadt Lusaka

Sambia ist ein Land im Süden Afrikas. Es hat keinen Zugang zum Meer und acht Nachbarländer. Das größte von ihnen ist die Demokratische Republik Kongo. Sambia hat den Namen vom Fluss Sambesi. Die Hauptstadt Sambias heißt Lusaka und liegt im Süden des Landes. Mit über 1,7 Millionen Einwohnern ist Lusaka die größte Stadt des Landes. Etwa jeder 8. Einwohner des Landes lebt dort. Die Amtssprache in Sambia ist Englisch. Sambia zählt zu den Ländern, in denen die Bevölkerung am schnellsten wächst.

Was geschah früher?

Das Gebiet des heutigen Sambia ist schon lange bewohnt. Wie es auch in anderen Ländern im südlichen und zentralen Afrika der Fall war, wurden frühere Bevölkerungsgruppen vom Volk der Bantu verdrängt. Mitte des 19. Jahrhunderts besuchte der Forscher David Livingstone als erster Europäer das heutige Sambia.

Ab dem Jahr 1890 war Sambia Teil britischen Kolonie Rhodesien. Damals hieß Sambia noch Nordrhodesien. 10 Jahre vor seiner Unabhängigkeit bildete Sambia gemeinsam mit den heutigen Ländern Simbabwe und Malawi die Zentralafrikanische Föderation. Am 24. Oktober 1964 wurde Sambia von Großbritannien unabhängig.

Wie sind das Klima und die Natur?

Ein Blick auf die Victoria Fälle

Das Klima in Samba ist tropisch. Wie warm es im Land ist, hängt von der Jahreszeit ab. Am wärmsten ist es von September bis November. Dann ist die Temperatur tagsüber oftmals über 40 Grad Celsius.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sambias zählen die Victoriafälle. Sie sind einer der bekanntesten Wasserfälle auf der Welt und grenzen Sambia und Simbabwe voneinander ab. Bei den Victoriafällen stürzt der Fluss Sambesi in eine tiefe Schlucht.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Tanganjikasee. Er ist nach dem Victoriasee der zweitgrößte See Afrikas und der sechstgrößte See der Welt. Neben Sambia liegt der Tanganjikasee auch in der Demokratischen Republik Kongo, Burundi und Tansania. Der Victoriasee ist unter anderem bekannt für seine Tiefe und die über 300 verschiedenen Fischarten.

Wovon leben die Menschen?

Die Landwirtschaft macht in Sambia etwa ein Fünftel der Wirtschaft aus. Zwar ist der Boden in Sambia gut geeignet für die Landwirtschaft, dennoch werden nur etwa 10 Prozent der fruchtbaren Böden genutzt. Das wichtigste Nahrungsmittel Sambias ist Mais. Andere wichtige Anbauprodukte sind beispielsweise Maniok, Reis oder Hirse. Ansonsten wird auch Kaffee, Baumwolle und Tabak angebaut. Diese dienen aber hauptsächlich dem Verkauf ins Ausland.

Sambia ist einer der wenigen Staaten der Welt, in dem man Kobalt findet. Andere Bodenschätze im Land sind Kupfer, Blei und Zinn.



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