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Bruno Kreisky: Unterschied zwischen den Versionen

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Bruno Kreisky war ein [[Politiker]] aus [[Österreich]]. Seine [[Partei]] war die [[Sozialdemokratie|Sozialdemokratische]] Partei Österreichs. Er war 13 Jahre lang der [[Bundeskanzler]] dieses Landes, länger als jeder andere.
 
Bruno Kreisky war ein [[Politiker]] aus [[Österreich]]. Seine [[Partei]] war die [[Sozialdemokratie|Sozialdemokratische]] Partei Österreichs. Er war 13 Jahre lang der [[Bundeskanzler]] dieses Landes, länger als jeder andere.
  
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[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-P0805-314, Helsinki, KSZE-Konferenz, Schlussakte.jpg|Bei einer wichtigen Konferenz in [[Helsinki]] in [[Finnland]]. Damals, im Jahr 1975, sprach man über die [[Menschenrechte]] in Europa. Kreisky sitzt hier rechts, neben dem amerikanischen Präsidenten Gerard Ford.|mini]]
Kreisky war gegen den [[Kommunismus]]. Dennoch bemühte er sich darum, dass Österreich auch mit den kommunistischen Ländern im Osten von [[Europa]] gut zusammenarbeitete. Manche Leute waren gegen Kreisky, weil seine Eltern [[Judentum|Juden]] waren. Kreisky selbst hat mit Politikern zusammengearbeitet, die vorher bei den Nationalsozialisten mitgemacht haben. Das fanden nicht alle Österreicher gut.  
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Kreisky war gegen den [[Kommunismus]]. Dennoch bemühte er sich darum, dass Österreich auch mit den kommunistischen Ländern im [[Osten]] von [[Europa]] gut zusammenarbeitete. Manche Leute waren gegen Kreisky, weil seine [[Verwandtschaft|Eltern]] [[Judentum|Juden]] waren. Kreisky selbst hat mit Politikern zusammengearbeitet, die vorher bei den Nationalsozialisten mitgemacht haben. Das fanden nicht alle Österreicher gut.  
  
Aber lange Zeit hat Kreisky bei den [[Wahl]]en sehr viele Stimmen bekommen. Er konnte gut mit den [[Medien]] reden. Man mochte an Kreisky, dass er auch Gefühle zeigte und sich durchsetzte. Er machte Österreich moderner: Seit seiner Zeit durfte man [[Homosexualität|homosexuell]] sein und [[Abtreibung]]en waren erlaubt. Die jungen Männer mussten nicht mehr so lange in der [[Armee]] dienen, und die Armen erhielten mehr [[Geld]]. Der [[Staat]] machte damals aber auch viele Schulden.  
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Aber lange Zeit hat Kreisky bei den [[Wahl]]en sehr viele [[Stimme]]n bekommen. Er konnte gut mit den [[Medien]] reden. Man mochte an Kreisky, dass er auch Gefühle zeigte und sich durchsetzte. Er machte Österreich moderner: Seit seiner Zeit durfte man [[Homosexualität|homosexuell]] sein und [[Abtreibung]]en waren erlaubt. Die jungen Männer mussten nicht mehr so lange in der [[Armee]] dienen, und die Armen erhielten mehr [[Geld]]. Der [[Staat]] machte damals aber auch viele Schulden.  
  
 
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Version vom 30. Oktober 2020, 19:50 Uhr

Bruno Kreisky im Jahr 1983. Hier macht er Werbung für seine Partei im Wahlkampf um das Parlament.

Bruno Kreisky war ein Politiker aus Österreich. Seine Partei war die Sozialdemokratische Partei Österreichs. Er war 13 Jahre lang der Bundeskanzler dieses Landes, länger als jeder andere.

Geboren wurde er im Jahr 1911. Schon früh ging er zur sozialdemokratischen Partei. Als in Österreich die Ständestaat-Diktatur herrschte, sperrte man ihn einige Zeit ein. Im Jahr 1938 wurde Österreich ein Teil von Deutschland, wo die Nationalsozialisten das Sagen hatten. Kreisky floh nach Schweden und überstand dort die schlimmen Jahre.

Als er 40 Jahre alt war, wurde er aktiv in der österreichischen Politik. Erst beriet er wichtige Politiker, später wurde er selbst Mitglied der Regierung: Im Jahr 1959 machte man ihn zum Außenminister. Er sprach also im Namen von Österreich mit den Regierungen anderer Länder. Ab dem Jahr 1970 war er Bundeskanzler.

Als Kreisky aufhörte, Bundeskanzler zu sein, war er schon 72 Jahre alt. Bald darauf wurde er schwer krank. Er litt schon seit langem an Diabetes, außerdem funktionierten seine Nieren nicht gut, und er hatte Schlaganfälle. Mit 79 Jahren starb er in Wien.

Was hat Kreisky als Politiker gemacht?

Bei einer wichtigen Konferenz in Helsinki in Finnland. Damals, im Jahr 1975, sprach man über die Menschenrechte in Europa. Kreisky sitzt hier rechts, neben dem amerikanischen Präsidenten Gerard Ford.

Kreisky war gegen den Kommunismus. Dennoch bemühte er sich darum, dass Österreich auch mit den kommunistischen Ländern im Osten von Europa gut zusammenarbeitete. Manche Leute waren gegen Kreisky, weil seine Eltern Juden waren. Kreisky selbst hat mit Politikern zusammengearbeitet, die vorher bei den Nationalsozialisten mitgemacht haben. Das fanden nicht alle Österreicher gut.

Aber lange Zeit hat Kreisky bei den Wahlen sehr viele Stimmen bekommen. Er konnte gut mit den Medien reden. Man mochte an Kreisky, dass er auch Gefühle zeigte und sich durchsetzte. Er machte Österreich moderner: Seit seiner Zeit durfte man homosexuell sein und Abtreibungen waren erlaubt. Die jungen Männer mussten nicht mehr so lange in der Armee dienen, und die Armen erhielten mehr Geld. Der Staat machte damals aber auch viele Schulden.



Zu „Bruno Kreisky“ gibt es auch weitere Such-Ergebnisse von Blinde Kuh und Frag Finn.

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