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Sankt Petersburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Sankt Petersburg ist eine große [[Stadt]] im Nordwesten von [[Russland]]. Mit ungefähr fünf Millionen Einwohnern ist es nach [[Moskau]] die zweitgrößte Stadt des Landes. Durch sie fließt der Newa, ein breiter Fluss, der in die [[Ostsee]] mündet.  
 
Sankt Petersburg ist eine große [[Stadt]] im Nordwesten von [[Russland]]. Mit ungefähr fünf Millionen Einwohnern ist es nach [[Moskau]] die zweitgrößte Stadt des Landes. Durch sie fließt der Newa, ein breiter Fluss, der in die [[Ostsee]] mündet.  
  
Die Stadt wurde um 1700 von [[Zar]] Peter dem Großen gegründet. Er machte Sankt Petersburg zur Hauptstadt des Russischen Reichs. Im Jahr 1914 war [[Deutschland]] ein Gegner Russlands im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Damals fand man, dass Sankt Petersburg zu deutsch klang und änderte den Namen der Stadt in Petrograd um. Im Jahr 1917 wurde Zar Nikolaus der Zweite gestürzt und die russischen [[Kommunismus|Kommunisten]] kamen an die Macht. Sie nannten die Stadt ab dem Jahr 1924 Leningrad. [[Lenin]] war ein bedeutender Anführer der kommunistischen Bewegung. Grad ist übrigens [[Russische Sprache|Russisch]] für „Stadt“. Seit dem Zerfall der [[Sowjetunion]] im Jahr 1991 heißt die Stadt aber wieder Sankt Petersburg.  
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Die Stadt wurde um 1700 von [[Zar]] Peter dem Großen gegründet. Er machte Sankt Petersburg zur Hauptstadt des Russischen Reichs. Im Jahr 1914 war [[Deutschland]] ein Gegner Russlands im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Damals fand man, dass Sankt Petersburg zu deutsch klang und änderte den Namen der Stadt in Petrograd um. Grad ist [[Russische Sprache|Russisch]] für „Stadt“.
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Im Jahr 1917 wurde Zar Nikolaus der Zweite gestürzt und die russischen [[Kommunismus|Kommunisten]] kamen an die Macht. Sie nannten die Stadt ab dem Jahr 1924 Leningrad. [[Lenin]] war ein bedeutender Anführer der kommunistischen Bewegung. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] versuchte die deutsche [[Armee]] mehr als zwei Jahre lang, Leningrad zu erobern. Die [[Sowjetunion]] konnte die Stadt jedoch verteidigen. In dieser Zeit starben sehr viele Einwohner an Hunger. Seit dem Zerfall der Sowjetunion im Jahr 1991 heißt die Stadt wieder Sankt Petersburg.  
  
 
Die historische Innenstadt ist ein [[Weltkulturerbe]] der [[UNESCO]]. Dort befinden sich nämlich mehr als 2000 Paläste, [[Schloss|Schlösser]] und andere mit viel [[Gold]] geschmückte Gebäude. Am bekanntesten ist der Winterpalast, in dem sich eine der größten [[Kunst]]sammlungen der [[Welt]] befindet. Früher residierten dort die Zaren in den kalten Jahreszeiten. Im Sommer lebten sie auf einem Schloss außerhalb der Stadt. Nebst dem gibt es noch die Dreifaltigkeitskirche, die Peter-und-Paul-[[Festung]] sowie zahlreiche bekannte [[Museum|Museen]] und [[Theater]].
 
Die historische Innenstadt ist ein [[Weltkulturerbe]] der [[UNESCO]]. Dort befinden sich nämlich mehr als 2000 Paläste, [[Schloss|Schlösser]] und andere mit viel [[Gold]] geschmückte Gebäude. Am bekanntesten ist der Winterpalast, in dem sich eine der größten [[Kunst]]sammlungen der [[Welt]] befindet. Früher residierten dort die Zaren in den kalten Jahreszeiten. Im Sommer lebten sie auf einem Schloss außerhalb der Stadt. Nebst dem gibt es noch die Dreifaltigkeitskirche, die Peter-und-Paul-[[Festung]] sowie zahlreiche bekannte [[Museum|Museen]] und [[Theater]].

Version vom 7. November 2018, 01:23 Uhr

Der Winterpalast

Sankt Petersburg ist eine große Stadt im Nordwesten von Russland. Mit ungefähr fünf Millionen Einwohnern ist es nach Moskau die zweitgrößte Stadt des Landes. Durch sie fließt der Newa, ein breiter Fluss, der in die Ostsee mündet.

Die Stadt wurde um 1700 von Zar Peter dem Großen gegründet. Er machte Sankt Petersburg zur Hauptstadt des Russischen Reichs. Im Jahr 1914 war Deutschland ein Gegner Russlands im Ersten Weltkrieg. Damals fand man, dass Sankt Petersburg zu deutsch klang und änderte den Namen der Stadt in Petrograd um. Grad ist Russisch für „Stadt“.

Im Jahr 1917 wurde Zar Nikolaus der Zweite gestürzt und die russischen Kommunisten kamen an die Macht. Sie nannten die Stadt ab dem Jahr 1924 Leningrad. Lenin war ein bedeutender Anführer der kommunistischen Bewegung. Im Zweiten Weltkrieg versuchte die deutsche Armee mehr als zwei Jahre lang, Leningrad zu erobern. Die Sowjetunion konnte die Stadt jedoch verteidigen. In dieser Zeit starben sehr viele Einwohner an Hunger. Seit dem Zerfall der Sowjetunion im Jahr 1991 heißt die Stadt wieder Sankt Petersburg.

Die historische Innenstadt ist ein Weltkulturerbe der UNESCO. Dort befinden sich nämlich mehr als 2000 Paläste, Schlösser und andere mit viel Gold geschmückte Gebäude. Am bekanntesten ist der Winterpalast, in dem sich eine der größten Kunstsammlungen der Welt befindet. Früher residierten dort die Zaren in den kalten Jahreszeiten. Im Sommer lebten sie auf einem Schloss außerhalb der Stadt. Nebst dem gibt es noch die Dreifaltigkeitskirche, die Peter-und-Paul-Festung sowie zahlreiche bekannte Museen und Theater.

Aus Sankt Petersburg kommen einige bekannte Menschen. Das sind zum Beispiel der Politiker Wladimir Putin, der Künstler Fabergé oder der Komponist Dimitri Schostakowitsch.



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