Leonardo da Vinci

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„Das letzte Abendmahl“: Jesus speist mit seinen Freunden, bevor er von den Römern mitgenommen wird. Leonardo hat dieses Bild kurz vor dem Jahr 1500 an eine Wand in einem Kloster in Mailand gemalt.

Leonardo da Vinci war ein vielseitig begabter Künstler und Wissenschaftler aus der Toskana, einer Region in Italien. Er kam im Jahr 1492 in der Nähe des Dorfes Vinci zur Welt. Daher kommt sein Name. Man sagt „Leonardo da Wintschi“. Er lebte also zu Beginn der Neuzeit, in der Renaissance. Er starb im Jahr 1519 in Frankreich. Man bewundert ihn noch heute für seine Zeichnungen, Gemälde und Ideen. Als Universalgenie, so sagt man, kannte er sich mit so ziemlich allem aus.

Bekannt wurde er vor allem wegen seiner Kunstwerke. Die Mona Lisa ist heute eines der teuersten Gemälde der Welt. Er konnte so malen, dass die Linien wie gehaucht aussahen. Seine Gemälde sehen ein wenig verschwommen aus, wie lebendig. Diese besondere Malweise nennt man heute „sfumato“, verraucht.

Als großartiger Zeichner konnte er technische Dinge sehr genau darstellen. Früher hielt man ihn auch für einen großartigen Erfinder. Heute weiß man aber, dass er eher Maschinen genau zeichnete, die schon vorher erfunden worden waren. Von den Flugmaschinen, die er selbst zeichnete, hat man Modelle gebaut. Die konnte man aber kaum zum Fliegen bringen.

Um zu verstehen, wie man den Körper richtig zeichnet, war er an Leichen interessiert. Er war dabei, als man welche aufgeschnitten hat und beobachtete die Organe genau, die freigelegt wurden. Die zeichnete er erstaunlich genau nach.

Allerdings verbot die Kirche so etwas bald. Die Kirche oder andere Leute, die seine Ideen stehlen wollten, sollten seine Texte nicht lesen können. Darum hat er sie spiegelverkehrt geschrieben. Vielleicht hat er das auch getan, weil er es als Linkshänder sehr gut konnte.




Zu „Leonardo da Vinci“ gibt es auch einen Artikel für Lese-Anfänger auf MiniKlexikon.de und weitere Such-Ergebnisse von Blinde Kuh und Frag Finn.

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