Genua
Genua ist eine italienische Großstadt am Mittelmeer. Sie ist die fünftgrößte Stadt Italiens. Im Mittelalter war Genua eine mächtige Handels- und Seemacht. Die Genueser eroberten viele umliegende Städte und bildeten die Republik Genua. Als um das Jahr 1800 Italien gegründet wurde, wurde daraus die heutige Region Ligurien.
Der Hafen von Genua ist noch heute der größte und wichtigste von ganz Italien. Er hat eine Fläche von mehr als 1500 Fußballfeldern. Viele Waren, die am Hafen verschifft werden kommen aus den nahe liegenden Industriestädten wie Mailand oder Turin, aber auch aus der Schweiz.
In Genua leben rund 600.000 Menschen. In der näheren Umgebung sind es mehr als eine Million. Früher hatte Genua noch mehr Einwohner, doch in den letzten Jahen ist die Bevölkerungszahl stark gesunken. Die Bewohner kommen aus vielen verschiedenen Ländern der Welt. Die regionale Sprache Ligurisch wird nur noch von den älteren Genuesern gesprochen und verstanden.
In Genuas Altstadt stehen viele geschichtsträchtige Gebäude, die denkmalgeschützt sind. Einzelne Straßen der Altstadt sind sogar ein Weltkulturerbe der UNESCO. Die Kathedrale von Genua, der Sitz des Erzbischofs, zieht viele Touristen an. Ihr Bau begann um das Jahr 1100 und dauerte mehrere Hundert Jahre. In und um die Stadt findet man viele alte Festungen, die gebaut wurden, um die Stadt vor den Arabern und anderen Europäern zu verteidigen. Viele Menschen besuchen die Stadt auch mit dem Kreuzfahrtschiff.
Die Stadt Genua hat viele berühmte Leute hervorgebracht. Der wohl bekannteste Genueser ist Christoph Kolumbus, von dem man sagt, er habe Amerika entdeckt. In Genua hat es eine Statue von ihm und man kann sein Geburtshaus besichtigen.
Dieses Denkmal ist Christoph Kolumbus gewidmet.
Die „Neptun“ im Hafen von Genua wurde 1985 für einen Piratenfilm gebaut.