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Herbst

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Ein Park in Deutschland im Herbst

Der Herbst ist eine Jahreszeit. In Süddeutschland nennt man ihn auch Spätjahr, das Gegenteil zum Frühjahr. Auf der nördlichen Halbkugel der Welt ist der Herbst der Übergang vom Sommer zum Winter. Auf der südlichen Halbkugel, zum Beispiel in Australien, haben die Leute Herbst, wenn wir im Norden Frühling haben.

In der Wetterkunde, der Meteorologie, beginnt der Herbst am 1. September. Er dauert drei Monate lang, bis zum 1. Dezember. Herbstmonate sind also September, Oktober und November.

Die Astronomie sieht es allerdings anders. Die Sternkundler sagen, dass der Herbst beginnt, wenn Tag und Nacht nach dem Sommer gleich lang sind. Das ist etwa am 23. September. Der Herbst endet mit der Wintersonnenwende, wenn die Tage wieder länger statt kürzer werden. Das ist um den 22. Dezember. Jedes Jahr ist das um eine andere Stunde oder gar einen Tag früher.

In der Natur ist der Herbst die Zeit, wenn die Blätter an den Bäumen sich verfärben. Das Wasser in den Bäumen zieht sich zurück in die Äste, den Stamm und die Wurzeln. Die Blätter werden auch steif und fallen von den meisten Bäumen ab.

Für viele Produkte der Landwirtschaft ist der Herbst die Zeit der Ernte. Auf den Feldern ist der Mais reif und die späten Kartoffeln. Auch die Weintrauben und viele späte Apfelsorten sind im Herbst reif. Es gibt auch Gemüsesorten, die erst im Herbst reif sind, beispielsweise die Kürbisse. Vom Ernten kommt auch der deutsche Name dieser Jahreszeit: „Herbst“ ist verwandt mit einem lateinischen Wort für „pflücken“ und vom griechischen Wort für „Frucht“. Das englische Wort „harvest“, für Ernte, hört sich ganz ähnlich an.



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