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Fastfood

Aus Klexikon - Das Freie Kinderlexikon
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Auch der Döner Kebab gehört zum Fastfood. Das Wort kommt aus dem Türkischen und bedeutet so viel wie „Fleisch im Brot“.

Das Wort Fastfood, sprich Faast-Fuut, kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „schnelles Essen“. Zum Fastfood gehören Speisen wie Bratwurst, Pommes frites und Hamburger. Schnell ist das Essen, weil man es nach der Bestellung sehr rasch bekommmt.

Es gab schon vor sehr langer Zeit, im Altertum, so etwas wie Fastfood. Den Leuten wurde aus Buden an der Straße warmes Essen verkauft. Das Wort Fastfood gibt es aber erst seit dem Jahr 1950. Damals gab es in Amerika sehr viele Schnellrestaurants.

Wo isst man Fastfood?

Eine Verkaufsstelle in Berlin: Von der Straße aus kaufen die Leute Currywurst.

Fastfood bekommt man zum Beispiel an Verkaufsständen an der Straße. Manche Verkaufsstände haben Räder: Ein Imbisswagen oder Foodtruck ist eine Art kleiner Lastwagen mit Theke. Man isst Fastfood davor im Stehen oder nimmt es mit auf den Weg. Manche Leute mögen Fastfood schon deshalb nicht, weil sie lieber gemeinsam an einem Tisch essen.

Sitzen kann man in einer Imbissbude oder im Schnellrestaurant. Eine Imbissbude oder Pommesbude ist eher klein: außer der Theke mit dem Essen und der Kasse gibt es dort noch einige Tische und Stühle.

Sogenannte Schnellrestaurants sind größer: Man bekommt das Essen meist schneller als im Restaurant, weil man nicht am Tisch bedient wird. Man bestellt an der Kasse sein Essen und trägt es selbst zum Tisch. Das Essen erhält man rasch, weil es oft schon vorher auf Vorrat zubereitet wurde. In manchen Schnellrestaurants liegt das Essen ziemlich lang bereit, bevor es verkauft wird.

Manche Buden oder Restaurants bieten es an, dass Essen bestellt werden kann. Die Kunden rufen von zuhause aus an oder geben die Bestellung im Internet auf. Entweder holen sie es selber ab und müssen daher nicht im Restaurant warten. Oder aber das Essen wird zu einem nach Hause gebracht. Das kostet manchmal etwas extra.

Fastfood gibt es allerdings auch in „richtigen“ Restaurants. In manchen ist es für Kinder gedacht, wie vielleicht kein „echtes“ Gericht mögen. Manche teuren Restaurants bieten übrigens typisches Fastfood auf eine besondere Art an: Sie verwenden frische Zutaten, gutes Fleisch und richten alles raffiniert an.

Ist Fastfood schlechtes Essen?

In Hong Kong und auch sonst in Asien trinkt man gern Soja-Milch mit Eis. Hier unten im Glas sieht man rote Bohnen. Sehr gesund ist dieser Drink jedoch nicht, weil viel Zucker drin steckt.

In der Fastfood-Küche verwendet man keine oder fast keine frischen Lebensmittel. Stattdessen nimmt man Essen aus der Tiefkühltruhe. Zusammen mit Öl wird das Essen dann auf einem Grill oder in einer Fritteuse warm gemacht. Fritteuse heißt das Gerät, in dem auch Pommes frites gemacht werden. Das viele Fett kann dazu führen, dass man dick wird.

Außerdem macht Fastfood nicht lange satt, so dass man noch mehr davon essen will. Daher sagen viele Menschen, dass es ungesund ist. Manche nennen Fastfood auch Junkfood, sprich Dschank-Fuut, was auf Englisch so viel bedeutet wie „Abfall-Essen“.

Einige Anbieter von Fastfood sagen, dass sie ihr Essen gesünder machen. Es enthält dann weniger Zucker oder Fett als sonst. Dennoch befinden sich oft immer noch sehr viel Zucker und Fett darin. Außerdem sind nicht alle Gerichte „gesund“, so dass die Kunden aufpassen müssen, was sie sich eigentlich bestellen.

Warum sind viele Menschen gegen Fastfood?

Fastfood wird oft in Verpackungen aus Papier oder Plastik verkauft. Auch das Besteck ist aus Plastik. Weil das nur einmal benutzt wird, entsteht pro Essen viel Müll. Das gilt sowohl für das Essen im Schnellrestaurant als auch für das Bestellen nach Hause.

Viele Imbissbuden und Schnellrestaurants gehören zu einem großen Unternehmen. Bekannt sind zum Beispiel McDonald's, Burger King und Kentucky Fried Chicken. Man nennt das eine Kette oder ein Franchise, sprich Frän-Tscheis. Ein einzelner Laden hat zwar einen einzelnen Eigentümer. Der muss sich aber an die Regeln des Unternehmens halten und Geld dafür bezahlen, dass er den Namen des Unternehmens gebrauchen darf. Die vielen Leute, die in den einzelnen Restaurants arbeiten, werden außerdem nicht immer gut bezahlt.



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