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Erfurt

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In der Erfurter Altstadt gibt es sehr viele Kirchen. Diese sind der Erfurter Dom (links) und die Severikirche. Beide sind bekannte Wahrzeichen der Stadt.

Erfurt ist die Hauptstadt von Thüringen. Über 200.000 Menschen leben dort. Damit ist es auch die größte Stadt in Thüringen.

Erfurt wurde wohl im frühen Mittelalter gegründet. Im 8. Jahrhundert wurde es Sitz eines Bischofs. Im 10. Jahrhundert wurden die Bistümer von Erfurt und Mainz zusammengelegt. Bis 1806 wurde Erfurt vom Mainzer Erzbischof, der auch den König wählen durfte, regiert. Schon seit Karl dem Großen war Erfurt eine wichtige Handelsstadt und wuchs deswegen schnell. Im späten Mittelalter war sie nach Köln, Nürnberg und Magdeburg die größte Stadt im Heiligen Römischen Reich.

Von 1806 bis 1814 war Erfurt ein Fürstentum, das von Frankreich abhängig war. Zwischen 1815 und 1945 gehörte Erfurt zu Preußen und von 1945 bis 1990 zur Deutschen Demokratischen Republik. Seit der Wiedervereinigung ist Erfurt Hauptstadt von Thüringen und gehört zur Bundesrepublik Deutschland.

Heute ist Erfurt eine der wichtigsten Städte in der Mitte Deutschlands. Im Erfurter Bahnhof treffen sich viele Eisenbahn-Strecken. Außerdem hat Erfurt eine alte Universität, die aus dem späten Mittelalter stammt. Sie wurde 1816 geschlossen und 1994 wieder eröffnet. Der bekannteste Student an der Erfurter Universität war Martin Luther. Außerdem hat der Kinder-Fernsehsender KIKA hier seinen Sitz. Bis heute hat Erfurt das weiße Rad auf rotem Grund im Wappen, das auch das Symbol von Mainz ist.



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