Pink Floyd

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Die Bandmitglieder im Jahr 1971 von links nach rechts: Roger Waters, Nick Mason, David Gilmour, Richard Wright

Pink Floyd war eine Rock-Band aus dem Vereinigten Königreich. Die Mitglieder der Band waren der Bassist Roger Waters, der Gitarrist David Gilmour, Richard Wright am Keyboard und der Schlagzeuger Nick Mason. Roger Waters und David Gilmour sangen. Pink Floyd war vor allem in den Jahren von 1970 bis 1990 beliebt. Im Jahr 2015 verkündeten die übrig gebliebenen Mitglieder, dass sie keine Musikalben mehr rausbringen wollen. 2022 kamen sie trotzdem nochmal zusammen, um anlässlich des Ukraine-Krieges ein Lied mit einem bekannten ukrainischen Sänger aufzunehmen.

Die Band wurde im Jahr 1965 in der englischen Stadt Cambridge gegründet. Sie wurde nach Pink Anderson und Floyd Council benannt. Das waren die Lieblingsmusiker von Syd Barrett, einem Kunststudenten. Er war anfangs der Gitarrist und der kreative Kopf der Band.

Mehrere Albencover von Pink Floyd an einer Wand in der amerikanischen Stadt Berkeley

Nachdem bereits zwei erfolgreiche Singles veröffentlicht wurden, brachte die Band im Sommer 1967 ihr erstes Album raus: The Piper at the Gates of Dawn. Es landete in den Top 10 der britischen Charts. Ein Jahr danach verließ Syd Barrett Pink Floyd. Er nahm starke Drogen und schien davon verrückt geworden zu sein. Er wurde durch David Gilmour ersetzt. Danach änderte die Band ihren Musikstil und brachte sehr erfolgreiche Alben raus. Die Alben „The Wall“ und „The Dark Side of the Moon“ zählen sogar zu den meist verkauften der Musikgeschichte.

Was für Musik machte Pink Floyd?

In den Anfangsjahren machten Pink Floyd vor allem Psychedelic Rock. Diese Stilrichtung zeichnet sich durch neuartige, ungewöhnliche Klänge sowie besonders lange Lieder aus. Ab dem Album „The Dark Side of the Moon“ wechselten sie zum damals neuartigen Progressive Rock, bei dem elektronische Klänge aber auch Elemente der Klassik und des Blues in die Rockmusik mit einfliessen. Außerdem experimentierten Pink Floyd gerne mit Alltagsgeräuschen wie dem Bellen eines Hundes oder dem Klimpern von Geldmünzen.

Manche Texte von Pink Floyd sollen die Zuhörer dazu anregen, kritisch über die Gesellschaft zu denken. Im Lied „Money“ geht es zum Beispiel darum, dass Geld die Menschen gierig und egoistisch macht. Andere handeln von Menschen und ihren Gefühlen: Das Album „The Wall“ ist wie ein einziges, langes Lied aufgebaut. Es erzählt die Geschichte eines Jungen, der viele schlechte Erfahrungen in seinem Leben macht. So baut er sich eine „Mauer“, die ihn vor seinen Gefühlen schützt. Weil er dadurch keinen Zugang mehr zu anderen Menschen findet, vereinsamt er und nimmt Drogen.




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