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Chisinau

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In Chișinău gibt es viele Hochhäuser. Auf den breiten Straßen verkehren die gelben Busse.

Chișinău, sprich: Kischi-Nau, ist die Hauptstadt der Republik Moldau. Sie hat mehr Einwohner als jede andere Stadt des Landes, nämlich etwa 700.000, das sind fast so viele wie in Frankfurt am Main. Der Name bedeutet vermutlich „Wasserquelle“. Man findet sie heute noch an einer Straßenkreuzung. Chișinău liegt am Fluss Bîc.

In Chișinău werden viele Lebensmittel verarbeitet. Es gibt auch eine große Tabak- und Textil-Industrie und mehrere Weinkellereien. Auch einige Banken haben sich angesiedelt. Trotzdem geht es der Wirtschaft ziemlich schlecht. Die Einwohner von Chișinău sind im Vergleich mit anderen europäischen Städten ziemlich arm. Im Vergleich zu den anderen Menschen in der Republik Moldau geht es ihnen jedoch sehr gut.

In Chișinău gibt es viele Sehenswürdigkeiten: Mehrere Kathedralen, einen Triumphbogen sowie breite Alleen, das sind Straßen mit langen Baumreihen. Zudem gibt es viele Parks. Seit dem Ende des Kalten Krieges wird die Stadt aber kaum noch gepflegt, weil zu wenig Geld da ist. Viele Gebäude in der Innenstadt sind verfallen. Darum kommen auch fast keine Touristen nach Chișinău.

Chișinău hat einen internationalen Flughafen. Verschiedene Eisenbahnlinien kreuzen sich dort sowie viele Buslinien, die von einer Stadt zur anderen führen. In Chișinău selber gibt es viele Trolleybusse, die fahren elektrisch. Dazu verkehren Minibusse und Taxis. Bis zum Jahr 1961 gab es auch eine Straßenbahn.

Was ist früher hier passiert?

Eine Straße in einem älteren Quartier

Aus dem Jahr 1436 stammt die älteste Urkunde, die den Namen Chișinău erwähnt. Die Stadt blieb jedoch sehr klein bis ins Jahr 1818. Damals machten sie die Osmanen zum Sitz ihrer Verwaltung. Bald darauf begann die Stadt schnell zu wachsen. Man teilte sie auf in die Altstadt und die Innenstadt, die genau geplant wurde.

Um das Jahr 1900 waren fast die Hälfte der Einwohner Juden. Bald darauf wurden sie jedoch gejagt und viele von ihnen wurden getötet. Im Zweiten Weltkrieg geschah dasselbe, aber noch schlimmer. Zudem wurde die Stadt stark zerbombt. Ein starkes Erdbeben zerstörte viele weitere Häuser. Im Jahr 1991 brach die Sowjetunion auseinander und Chișinău wurde zur Hauptstadt der Republik Moldau.



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