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Töpferei: Unterschied zwischen den Versionen

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Nahe verwandt mit dem Töpfer ist der Hafner. Dieser Berufsbezeichnung stammt vom alten Ausdruck „Hafen“. Damit war ein Topf gemeint, oft noch bekannt vom Ausdruck „Nachthafen“, also Nachttopf. Der Hafner war aber eigentlich ein Ofenbauer. Er stellte Kacheln her, die man außen an alten Holzöfen sieht. Manche davon sind reich verziert, man sieht sie manchmal noch in einem [[Museum]].  
 
Nahe verwandt mit dem Töpfer ist der Hafner. Dieser Berufsbezeichnung stammt vom alten Ausdruck „Hafen“. Damit war ein Topf gemeint, oft noch bekannt vom Ausdruck „Nachthafen“, also Nachttopf. Der Hafner war aber eigentlich ein Ofenbauer. Er stellte Kacheln her, die man außen an alten Holzöfen sieht. Manche davon sind reich verziert, man sieht sie manchmal noch in einem [[Museum]].  
  
Diese verschiedenen [[Beruf]]e fasst man unter dem Begriff „Keramiker“ zusammen. In unseren Ländern zählt man sie zum Kunsthandwerk, da solche Gegenstände im Laden billiger zu haben sind. Oft sind es bei uns auch Frauen, die diesen Beruf ausüben, also Töpferinnen.
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Diese verschiedenen [[Beruf]]e fasst man unter dem Begriff „Keramiker“ zusammen. In unseren Ländern zählt man sie zum Kunsthandwerk, da solche Gegenstände im Laden billiger zu haben sind. Oft sind es bei uns auch [[Frau]]en, die diesen Beruf ausüben, also Töpferinnen.
  
In unserer Keramik-[[Industrie]] sucht man die Töpferscheibe vergeblich. In der Fabrik vermischt man Ton mit Wasser, bis er dickflüssig ist und gießt ihn in Gipsformen. Nach dem Antrocknen kann man das Gefäß herausheben. Nach dem ersten Brand wird die Glasur meist mit einer Spritzpistole aufgetragen, wie wenn man ein [[Auto]] lackiert.
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In unserer Keramik-[[Industrie]] sucht man die Töpferscheibe vergeblich. In der Fabrik vermischt man Ton mit [[Wasser]], bis er dickflüssig ist und gießt ihn in Gipsformen. Nach dem Antrocknen kann man das Gefäß herausheben. Nach dem ersten Brand wird die Glasur meist mit einer Spritzpistole aufgetragen, wie wenn man ein [[Auto]] lackiert.
  
 
==Wie arbeitet der Töpfer?==
 
==Wie arbeitet der Töpfer?==
 
[[File:Homa at the wheel 01.JPG|thumb|Diese moderne Töpferin arbeitet an einer [[Elektrizität|elektrischen]] Töpferscheibe.]]
 
[[File:Homa at the wheel 01.JPG|thumb|Diese moderne Töpferin arbeitet an einer [[Elektrizität|elektrischen]] Töpferscheibe.]]
Das wichtigste Arbeitsinstrument des Töpfers ist die Töpferscheibe. Früher drehte der Töpfer seine Scheibe meist mit den Füssen an. Die ältesten Töpferscheiben fand man im [[Orient]]. Sie sind etwa 5.000 Jahre alt. Keramikfunde deuten aber darauf hin, dass es die Töpferscheibe bereits 2.000 Jahre früher gab.  
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Das wichtigste Arbeitsinstrument des Töpfers ist die Töpferscheibe. Früher drehte der Töpfer seine Scheibe meist mit den [[Fuß|Füßen]] an. Die ältesten Töpferscheiben fand man im [[Orient]]. Sie sind etwa 5.000 Jahre alt. Keramikfunde deuten aber darauf hin, dass es die Töpferscheibe bereits 2.000 Jahre früher gab.  
  
 
Heute arbeitet der Töpfer mit [[Elektrizität|elektrischem Strom]]. Der Töpfer braucht dabei viel Geschick, damit ein gleichmäßiges rundes Gefäß entsteht. Deshalb gehören Töpfer heute zu den Kunsthandwerkern. Henkel, Ausgüsse und so weiter setzt er von Hand an.
 
Heute arbeitet der Töpfer mit [[Elektrizität|elektrischem Strom]]. Der Töpfer braucht dabei viel Geschick, damit ein gleichmäßiges rundes Gefäß entsteht. Deshalb gehören Töpfer heute zu den Kunsthandwerkern. Henkel, Ausgüsse und so weiter setzt er von Hand an.
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Halb getrockneten Ton nennt man „lederhart“, weil er etwa so hart ist wie [[Leder]]. In diesem Zustand dreht der Töpfer den Topf um und dreht auf der Scheibe den Fuß des Gefäßes schön ab. Nach dem Trocknen brennt er das Gefäß in einem besonderen Ofen. Je nach Art des Tons muss der Ofen über 1.000 Grad [[Celsius]] heiß sein.
 
Halb getrockneten Ton nennt man „lederhart“, weil er etwa so hart ist wie [[Leder]]. In diesem Zustand dreht der Töpfer den Topf um und dreht auf der Scheibe den Fuß des Gefäßes schön ab. Nach dem Trocknen brennt er das Gefäß in einem besonderen Ofen. Je nach Art des Tons muss der Ofen über 1.000 Grad [[Celsius]] heiß sein.
  
Nach dem Trocknen bemalt der Töpfer sein Gefäß mit besonderen Farben. Er kann es auch in einer einzigen Farbe untertauchen. Manche Farben sind gleichzeitig Glasuren. Die heißen so, weil das Gefäß anschließend beim Brennen eine glatte Oberfläche bekommt wie Glas.
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Nach dem Trocknen bemalt der Töpfer sein Gefäß mit besonderen [[Farbe]]n. Er kann es auch in einer einzigen Farbe untertauchen. Manche Farben sind gleichzeitig Glasuren. Die heißen so, weil das Gefäß anschließend beim Brennen eine glatte Oberfläche bekommt wie [[Glas]].
  
 
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Traditional-pottery-workshop.jpg|Wie in diesem [[Museum]] in [[Bulgarien]] könnte früher eine Töpferwerkstatt ausgesehen haben.
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Sanan Rai (Earthenware).jpg|In [[Osttimor]] werden Tonkrüge im offenen Feuer gebrannt.
 
Stove MET es06.968.2.R.jpg|Kachelofen aus dem 17. [[Jahrhundert]]
 
Stove MET es06.968.2.R.jpg|Kachelofen aus dem 17. [[Jahrhundert]]
 
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Plate Duke of Clarence BM 1887 0307 V 83.jpg|Ein Teller aus Porzellan, bemalt mit dem [[Wappen]] eines [[Adel|Adligen]]
 
 
 
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[[Kategorie:Artikelentwürfe]]
 
[[Kategorie:Artikelentwürfe]]

Version vom 5. August 2017, 19:01 Uhr

Dieser Töpfer aus Pakistan arbeitet auf einer einfachen Drehscheibe, die er von Hand in Schwung bringt.
Der Töpferofen gehört unbedingt dazu: Darin werden die getrockneten Tongefäße gebrannt. Erst dann sind sie stabil und wasserfest.

Die Töpferei ist eine Werkstatt, in der Gegenstände aus Keramik hergestellt werden. Der Handwerker ist der Töpfer. Sein Material ist Ton, den man auch Lehm nennt. Meist stellt der Töpfer Gefäße her, also Becher, Tassen, Krüge, Teller, Schüsseln und so weiter. Den Ausdruck „Töpferei“ braucht man nicht nur für die Werkstatt, sondern auch für die Technik, mit der man die Gegenstände herstellt.

Nahe verwandt mit dem Töpfer ist der Hafner. Dieser Berufsbezeichnung stammt vom alten Ausdruck „Hafen“. Damit war ein Topf gemeint, oft noch bekannt vom Ausdruck „Nachthafen“, also Nachttopf. Der Hafner war aber eigentlich ein Ofenbauer. Er stellte Kacheln her, die man außen an alten Holzöfen sieht. Manche davon sind reich verziert, man sieht sie manchmal noch in einem Museum.

Diese verschiedenen Berufe fasst man unter dem Begriff „Keramiker“ zusammen. In unseren Ländern zählt man sie zum Kunsthandwerk, da solche Gegenstände im Laden billiger zu haben sind. Oft sind es bei uns auch Frauen, die diesen Beruf ausüben, also Töpferinnen.

In unserer Keramik-Industrie sucht man die Töpferscheibe vergeblich. In der Fabrik vermischt man Ton mit Wasser, bis er dickflüssig ist und gießt ihn in Gipsformen. Nach dem Antrocknen kann man das Gefäß herausheben. Nach dem ersten Brand wird die Glasur meist mit einer Spritzpistole aufgetragen, wie wenn man ein Auto lackiert.

Wie arbeitet der Töpfer?

Diese moderne Töpferin arbeitet an einer elektrischen Töpferscheibe.

Das wichtigste Arbeitsinstrument des Töpfers ist die Töpferscheibe. Früher drehte der Töpfer seine Scheibe meist mit den Füßen an. Die ältesten Töpferscheiben fand man im Orient. Sie sind etwa 5.000 Jahre alt. Keramikfunde deuten aber darauf hin, dass es die Töpferscheibe bereits 2.000 Jahre früher gab.

Heute arbeitet der Töpfer mit elektrischem Strom. Der Töpfer braucht dabei viel Geschick, damit ein gleichmäßiges rundes Gefäß entsteht. Deshalb gehören Töpfer heute zu den Kunsthandwerkern. Henkel, Ausgüsse und so weiter setzt er von Hand an.

Halb getrockneten Ton nennt man „lederhart“, weil er etwa so hart ist wie Leder. In diesem Zustand dreht der Töpfer den Topf um und dreht auf der Scheibe den Fuß des Gefäßes schön ab. Nach dem Trocknen brennt er das Gefäß in einem besonderen Ofen. Je nach Art des Tons muss der Ofen über 1.000 Grad Celsius heiß sein.

Nach dem Trocknen bemalt der Töpfer sein Gefäß mit besonderen Farben. Er kann es auch in einer einzigen Farbe untertauchen. Manche Farben sind gleichzeitig Glasuren. Die heißen so, weil das Gefäß anschließend beim Brennen eine glatte Oberfläche bekommt wie Glas.