Pfeffer

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Eine Pfeffer-Staude in Indien

Pfeffer ist eine Pflanze. Gemeint ist normalerweise der Schwarze Pfeffer. Daneben gibt es weitere Pflanzen oder Gewürze, die manchmal Pfeffer genannt werden. Schwarzer Pfeffer ist ein wichtiges Gewürz, damit etwas schärfer schmeckt.

Die Pfefferpflanze kommt aus Asien. Dort hat man sie früher auch als Medikament verwendet: Angeblich half Pfeffer gegen Durchfall und andere Probleme mit der Verdauung, bei Herzproblemen und vielen anderen Krankheiten. Tatsächlich wäre Pfeffer bei solchen Krankheiten oft schädlich.

In Europa war Pfeffer beliebt als Gewürz, kostete aber viel Geld. Am Ende des Mittelalters kam man schwer an ihn heran, weil man nicht mehr durch Arabien nach Indien reisen konnte. Die Schiffe mit Pfeffersäcken mussten dann den weiten Weg um Afrika herum segeln. Als Christoph Kolumbus nach Amerika reiste, ging es ihm auch um Pfeffer. Aus Amerika kam später Chili, die scharfe Paprika. Sie hat Pfeffer teilweise als Gewürz ersetzt.

Pfefferpflanzen klettern an Bäumen hoch, bis zu zehn Meter. Die Pfefferkörner, aus denen man das Gewürz macht, wachsen in kleinen Ähren. Heute kommt der Pfeffer meist aus Vietnam, Indonesien und anderen Ländern in Asien, aber auch aus Brasilien.



Kindgerecht und leicht verständlich: Mehr Wissenswertes über „Pfeffer“ bei der Blinden Kuh.

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