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Istanbul

Aus Klexikon - Das Freie Kinderlexikon
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Der Bosporus ist eine Meerenge, eine Stelle, an der das Meer schmal wird. Sie verbindet das Schwarze Meer mit dem Marmara-Meer. Das linke Ufer gehört zu Europa, das rechte zu Asien.

Istanbul ist die größte Stadt der Türkei. Hier leben ungefähr 15 Millionen Menschen. Istanbul liegt im Nordwesten des Landes, zwischen dem Schwarzen Meer im Norden und dem Marmara-Meer im Süden. Der Bosporus verbindet beide Meere miteinander. Außerdem ist er die Grenze zwischen Europa und Asien. Man sagt daher, dass Istanbul als einzige Stadt der Welt auf zwei Kontinenten liegt. Außerdem wird Istanbul auch die „Stadt der sieben Hügel“ genannt, weil sie zuerst auf sieben kleinen Hügeln aufgebaut wurde.

Die Stadt wurde schon im Altertum gegründet und trug anfangs einen griechischen Namen: Byzantion oder auch Byzanz. Die Römer benannten sie in Konstantinopel um, zu Ehren des römischen Kaisers Konstantin. Das war der erste Kaiser, der Christ wurde.

Am Anfang des Mittelalters wurde das Römische Reich geteilt. Konstantinopel war lange Zeit die Hauptstadt des Oströmischen Reiches, das später auch Byzantinisches Reich genannt wurde. 1453 eroberten die Osmanen die Stadt und machten sie zur Hauptstadt ihres Osmanischen Reiches. Im ältesten Stadtteil gibt es viele Moscheen, Museen und Kirchen aus diesen Zeiten.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges entstand die Türkische Republik. Seit 1930 heißt die Stadt Istanbul. Hauptstadt des Landes ist seit 1923 allerdings Ankara.



Wissen kindgerecht und leicht verständlich – Mehr Wissenswertes über „Istanbul“ bei der Blinden Kuh.

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