Giacomo Puccini

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Auf diesem Bild ist Puccini 66 Jahre alt.

Giacomo Puccini, sprich: Dschakomo Putschini, war ein Komponist aus Italien. Er wurde im Jahr 1858 in Lucca in der Toskana geboren und starb im Jahr 1924 in Brüssel. Puccini komponierte zahlreiche Opern und eine Messe, die Messa di Gloria. Das ist Musik, die während katholischen Gottesdiensten gespielt wird.

Schon der Vater von Puccini komponierte Musik und war Leiter der Stadtkapelle von Lucca. Nachdem Puccini in Pisa eine Aufführung der Oper „Aida“ von Giuseppe Verdi sah, entschied er sich, selber klassische Musik zu komponieren. Im Jahr 1880 besuchte er eine Musikschule in Mailand.

Im Jahr 1884 führte er in einem Mailänder Theater seine erste Oper auf, „Le Villi“. Später führte er auch Opern an der Metropolitan Opera in New York auf und arbeitete mit berühmten Opernsängern wie Enrico Caruso. Im Jahr 1904 heiratete Puccini Elvira Bonturi, mit der er bereits einen Sohn hatte.

Puccini wurde durch seine Opern reich und berühmt. Er besaß sogar damals schon ein Auto. Von 1919 bis 1921 wohnte Puccini in Ortobello in der südlichen Toskana. Dort fing er an, seine letzte Oper „Turandot“ zu komponieren. Er konnte sie jedoch nie beenden. Im Jahr 1924 starb Puccini an Krebs, nachdem er sich in einer Klinik in Brüssel behandeln ließ.

Worum geht es in den Opern von Puccini?

Bei einer Aufführung der Oper „Gianni Schicchi“: Während der berühmten Arie „O mio babbino caro“, auf Deutsch „Oh mein lieber Papa“, bittet Schicchis Tochter Lauretta ihn um Hilfe, da sie unsterblich in den Enkelsohn von Donati verliebt ist und ihn nur heiraten kann, wenn er das Erbe bekommt.
Hier kannst du in diese Arie reinhören.

Eine der bekanntesten Opern von Puccini heißt „Tosca“. Sie spielt in Rom und handelt von der Opernsängerin Tosca, die in den Kirchenmaler Calvadarossi verliebt ist. Der Polizeichef Scarpia ist jedoch in Tosca verliebt. Scarpia erpresst Tosca, in dem er Calvadarossi foltert. Tosca überlistet jedoch Scarpia und ermordet ihn. Als Calvadarossi am nächsten Tag erschossen wird, begeht Tosca Suizid.

In „Madama Butterfly“ geht es um den amerikanischen Offizier Pinkerton, der in Japan stationiert ist. Er lernt eine japanische Frau kennen, die Butterfly genannt wird, und heiratet sie. Butterfly nimmt die Hochzeit sehr ernst und wird sogar Christin. Die Verwandten von Butterfly verfluchen sie deswegen. Pinkerton möchte Butterfly jedoch verlassen, sobald er eine Frau findet, die Amerikanerin ist.

Die Oper „Gianni Schicchi“, sprich: Dschanni Skikki, spielt im Florenz des Mittelalters. Die Verwandten eines reichen Mannes, Buoso Donati, sitzen um dessen Totenbett und streiten sich darum, wer was von der Erbschaft bekommt. Donati will sein Erbe jedoch lieber spenden. Die Erben bitten den Betrüger Gianni Schicchi darum, sich als Buoso Donati auszugeben, um das Testament zu ihren Gunsten zu ändern. Schicchi vermacht jedoch das meiste sich selbst. Die Handlung basiert vage auf Teilen der „Göttlichen Komödie“ von Dante Alighieri.

Puccinis letzte Oper „Turandot“ handelt von einer chinesischen Prinzessin, Turandot. Sie sucht einen Gatten und stellt jedem Mann, der um sie wirbt drei Rätsel. Derjenige, der die Rätsel löst, darf Turandot heiraten. Wer scheitert, wird umgebracht. Am Ende verliebt sich Turandot jedoch einfach so in einen Mann, der sie mit einem Kuss überzeugt.



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