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Sommerzeit

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Jedes Jahr im März stellt man die Uhr „vor“, wegen der Sommerzeit. Das macht man am letzten Sonntag dieses Monats: Am frühen Morgen wird aus zwei Uhr plötzlich drei Uhr.

Sommerzeit nennt man die Sommermonate, in denen die Uhrzeit einer Zeitzone um eine Stunde vorgestellt sind. In Europa gibt es die Sommerzeit, wie wir sie heute kennen, seit rund 50 Jahren. Fast alle europäischen Länder machen mit.

Eigentlich sollte mit der Sommerzeit Energie eingespart werden. Man hatte überlegt, dass weniger Strom für Licht verbraucht wird, wenn es durch die Zeitumstellung abends länger hell bleibt. Inzwischen weiß man aber, dass kaum Energie gespart wird. Vielleicht verbrauchen die Menschen sogar mehr, zum Beispiel weil es dafür morgens noch dunkler und kälter ist und dann mehr geheizt werden muss. Trotzdem bleiben alle Staaten bei der Sommerzeit.

Wann werden die Uhren umgestellt?

Der Tag der Zeitumstellung ist genau im Kalender festgelegt. Am letzten Sonntag im März werden die Uhren früh morgens um zwei Uhr um eine Stunde vorgestellt. Die Eisenbahn-Züge, die dann fahren, haben eine Stunde Verspätung oder fahren schon früher los, weil die Stunde von zwei Uhr bis drei Uhr „übersprungen“ wird.

Am letzten Sonntag im Oktober wird die Uhrzeit dann um drei Uhr morgens um eine Stunde zurückgedreht. Die Stunde zwischen zwei Uhr und drei Uhr gibt es dann gleich zweimal. Deshalb halten Nachtzüge dann oft einfach eine Stunde an und fahren normal weiter. Außerdem können wir eine Stunde länger schlafen, die „eingesparte“ Stunde aus dem Frühling bekommen wir im Herbst „zurück“. Mit dem Ende der Sommerzeit ist dann wieder Winterzeit.



Wissen kindgerecht und leicht verständlich – Mehr Wissenswertes über „Sommerzeit“ bei der Blinden Kuh.

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