Armin Laschet

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Armin Laschet wollte deutscher Bundeskanzler werden. Er verlor aber die Wahl gegen Olaf Scholz.

Armin Laschet ist ein Politiker aus Deutschland. Er ist Mitglied der Christlich Demokratischen Union Deutschlands, abgekürzt CDU. Diese Partei arbeitet besonders eng mit der Christlich Sozialen Union zusammen, kurz CSU. Im Jahr 2017 wurde er Ministerpräsident des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Seit dem Jahr 2021 ist er der Chef der CDU. Für die Bundestagswahl im Jahr 2021 war er der wichtigste Kandidat der Partei: Er wollte Bundeskanzler werden, der Chef der Regierung. Er verlor aber die Wahl gegen Olaf Scholz von der SPD.

Geboren wurde Laschet im Jahr 1961 in Aachen. Bereits als Jugendlicher engagierte er sich in der Katholischen Kirche. Er studierte Rechts- und Staatswissenschaften und wurde Jurist. Im Jahr 1985 heiratete er Susanne Malangré. Sie haben drei erwachsene Kinder und leben in Aachen.

Bereits mit 18 Jahren wurde er Mitglied der CDU. Zehn Jahre später wurde er in den Aachener Stadtrat gewählt, fünf Jahre später auch in den Bundestag. Schließlich wurde er im Jahr 2017 Ministerpräsident des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.

Seit Anfang des Jahres 2021 ist er Vorsitzender der CDU für ganz Deutschland. Im April 2021 entschied die CDU/CSU, dass er ihr Kandidat sein sollte, der Bundeskanzler werden soll. Er setzte sich gegen Markus Söder durch, den Ministerpräsidenten von Bayern und Chef der CSU.

Laschet sagte im Wahlkampf, dass er sich für die EU einsetzen wolle. Das Christentum wollte er stärken und forderte ein Kopftuch-Verbot an Schulen. Zugewanderte Familien sollten eine gute Bildung erhalten. Er wollte gegen den Terrorismus und die großen Verbrecherbanden kämpfen. Zwar sollte man etwas für die Umwelt und gegen den Klimawandel tun, dabei sollte man aber auch der Wirtschaft nicht schaden.