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Antwerpen

Aus Klexikon - Das Freie Kinderlexikon
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Diese Barock-Gebäude stehen am Großen Markt. Der Brunnen zeigt den Helden Brabo, der einem bösen Riesen die Hand abgeschlagen hatte. Diese Hand warf er in den Fluss. Daher kommt angeblich der Name der Stadt, von Hand-Werfen oder niederländisch Hand-werpen.

Antwerpen ist eine Stadt im flämischen Teil von Belgien. Dort leben etwas mehr als 500.000 Menschen. Die Stadt ist damit größer als die eigentliche Stadt Brüssel. Antwerpen liegt an der Schelde, einem Fluss, der etwas weiter nördlich in die Nordsee fließt. Dort befindet sich einer der größten Häfen Europas.

Archäologen haben herausgefunden, dass Antwerpen bereits im 2. Jahrhundert besiedelt war. Damals gehörte Belgien noch zur Provinz Gallien im Römischen Reich. Erstmals erwähnt wurde die Stadt Antwerpen im frühen Mittelalter. Später wurde sie zu einer wichtigen Stadt für den Handel.

Antwerpen kennt man in der Welt als die Diamanten-Stadt. Schon seit vielen hundert Jahren handelt man hier mit den wertvollen Edelsteinen. Es gibt ein Viertel in Antwerpen, wo sich alles um Diamanten dreht. Polizisten, Überwachungskameras und Straßensperren schützen dieses Viertel vor Juwelendieben.

Der Diamantenhandel machte Antwerpen eine Zeit lang zu einer der reichsten Städte Westeuropas. Das sieht man noch heute an den Gebäuden der Altstadt. Am „Grote Markt“, dem zentralen Platz, findet man zahlreiche prunkvolle Bauten aus dem Barock-Zeitalter. Eines davon ist das Rathaus von Antwerpen, das mit viel Gold verziert ist. Ganz in der Nähe vom Grote Markt liegt die Liebfrauenkathedrale mit ihrem gotischen Turm. Sie ist ein Weltkulturerbe der UNESCO.

Das älteste Gebäude Antwerpens, das noch steht, ist die Stadtburg Het Steen aus dem 11. Jahrhundert. Ihr Name bedeutet auf Deutsch „Der Stein“. Anfangs war das eine Verteidigungsanlage, später ein Gefängnis. Heute ist die Burg ein Museum für Touristen.



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Grundwissen kindgerecht, alles leicht verständlich und gut für Referate in der Schule. Mehr Wissenswertes über „Antwerpen“ haben die Blinde Kuh und Frag Finn.