Tutanchamun

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Die goldene Maske des Tutanchamun

Tutanchamun war ein ägyptischer Pharao, der im 14. Jahrhundert vor Christus lebte. Er wurde schon als Kind zum Pharao gekrönt. Berühmt ist er heute vor allem wegen den vielen Schätzen, die in seinem Grab gefunden wurden.

Tutanchamun heiratete in sehr jungem Alter. Seine Frau war die Tochter eines anderen Pharaos namens Echnaton. Echnaton hatte versucht, die altägyptische Religion zu ändern. Er wollte, dass die Ägypter nur noch einen Gott haben sollten, statt vieler Götter. Tutanchamun brachte die alte Religion mit ihren zahlreichen Göttern wieder zurück. Er starb sehr jung im Alter von etwa 18 Jahren.

Welche Schätze enthielt sein Grab?

Tutanchamuns Grab wurde von Arbeitern in einen Hang im Süden Ägyptens gegraben. Der Ort wird das Tal der Könige genannt. Zu dieser Zeit hatten die Ägypter schon lange aufgehört, Pharaonen in Pyramiden zu bestatten.

Vor Tausenden von Jahren brachen Räuber in die Gräber im Tal der Könige ein. Sie stahlen viele Schätze aus den Gräbern. Das Grab des Tutanchamun übersahen die Räuber, weil der Schutt eines anderen Grabes den Eingang verbarg.

Im Jahr 1922 fand Howard Carter, ein britischer Archäologe, Tutanchamuns Grab und öffnete es. Carter fand seine Mumie in drei verschachtelten Särgen. Der innere Sarg war aus massivem Gold. Eine goldene Maske mit dem Gesicht des Pharaos bedeckte den Kopf der Mumie. Das Grab enthielt auch Möbel, Statuen, Kleidung, einen Streitwagen, Waffen, Stäbe und verschiedene andere Sachen. Die Schätze sind in verschiedene Museen rund um die Welt gereist, um von vielen Besuchern bestaunt zu werden.



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