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Pistole: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Smith & Wesson M&P 9 (15626517354).jpg|miniatur|Eine moderne Pistole mit einem Magazin für die Patronen.]]
[[Datei:MEU-SOC-pistol-1.jpg|miniatur|Amerikanische Soldaten üben das Schießen mit einer Pistole.]]
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Eine Pistole ist eine Schusswaffe. Sie verschießt Kugeln aus ihrem kurzen Lauf. Weil diese Waffe so klein ist, ist der Schütze damit sehr wendig. Dies ist auf kurze Distanz und auf engem Raum von großem Vorteil.  
Eine Pistole ist eine Schusswaffe. Sie kann durch das Abfeuern von Patronen ein [[Lebewesen]] verletzen oder [[Tod|töten]]. Die Patronen befinden sich in einem Magazin. Das ist ein Behälter, den man bei den meisten Pistolen in den Griff steckt. Um die Pistole abzufeuern, wird der Abzug gedrückt. Das ist ein kleiner Hebel vor dem Griff. Es gibt viele unterschiedliche Pistolen.  
 
  
Solche [[Waffe]]n besitzen beispielsweise [[Polizist]]en oder [[Soldat|Soldaten]]. Sie dürfen diese aber nur mit sich führen, wenn sie im Dienst sind. Pistolen kennt man auch aus dem Sport, beim Sportschießen. Dann werden diese aber auch nur für den [[Sport]] hergestellt und verwendet.  
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Die Kugel steckt vorne in einer Patrone. Drin ist eine Treibladung. Wenn der Schütze die Kugel abfeuern will, drückt er auf den Abzug. Dadurch wird die Treibladung zur Explosion gebracht und die Kugel schießt vorne aus dem Lauf. Die Patronenhülse spickt seitlich aus der Pistole heraus. Die Patronen stecken in einem Magazin, das sich meist im Pistolengriff befindet. Sie rutschen von selbst nach. So kann der Schütze mehrere Kugeln schnell hintereinander abfeuern.''
  
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Solche [[Waffe]]n besitzen beispielsweise [[Polizist]]en. Sie dürfen diese aber nur mit sich führen, wenn sie im Dienst sind. Pistolen kennt man auch aus dem Sport, beim Sportschießen. Dann werden diese aber auch nur für den [[Sport]] hergestellt und verwendet. ''
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Die Pistole unterscheidet sich dadurch vom [[Gewehr]], dass ihre Kugeln nicht so weit fliegen wie bei einem Gewehr. Dazu ist die Treibladung zu schwach. Dafür kann der Schütze die Pistole in einer [[Hand]] halten. Damit sie trifft, reicht ein kürzerer Lauf aus als beim Gewehr. Eine Maschinenpistole hat dieselbe Munition wie eine Pistole. Ein Mechanismus erlaubt es ihr aber, automatisch mehrere Schüsse gleich hintereinander abzufeuern. Der Lauf ist etwas länger. 
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== Seit wann gibt es Pistolen? ==
 
== Seit wann gibt es Pistolen? ==
Die [[Geschichte]] der Pistole beginnt im [[Mittelalter]]. Etwa zur selben Zeit gab es auch erste Gewehre. Die erste Schusswaffe, die einer Pistole ähnelte war das Handrohr im 14. [[Jahrhundert]]. Dieses Rohr war etwa so groß wie ein Mensch und wurde aus dem Stehen abgefeuert.  
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[[Datei:MEU-SOC-pistol-1.jpg|miniatur|[[Vereinigte Staaten von Amerika|Amerikanische]] [[Soldat]]en üben das Schießen mit einer Pistole.]]
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Die [[Geschichte]] der Pistole beginnt im [[Mittelalter]]. Etwa zur selben Zeit gab es auch erste Gewehre und Kanonen. Anfangs war das sehr kompliziert: Man musste von vorne erst eine Ladung Schießpulver in den Lauf stecken, dann eine Kugel. Dann konnte man hinten die Lunte anzünden, zielen und warten, bis es knallte. Das dauerte sehr lange, der Schütze konnte also nur sehr wenige Schüsse abgeben. Zu Beginn der [[Neuzeit]] gab es dann Pistolen, die man schneller laden und einfacher abfeuern konnte.
Zu Beginn der [[Neuzeit]] gab es dann Pistolen, die mit Zündsystemen funktionierten. Dabei wurden kleine [[Kugel]]n aus Schießpulver angezündet und dann durch den Lauf der Waffe hinausgeschossen. Diesen Schussvorgang konnte man einmal ausführen. Dann musste die Waffe neu geladen werden. Weil das Laden sehr lange ging, war das in einem [[Krieg]] oder bei der [[Jagd]] jedoch unpraktisch.  
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Den Durchbruch brachte die Patrone. Das ist eine Hülse aus einem [[Metall]], in der das Pulver eingekapselt ist. Vorne steckt die Kugel drauf. Mit dieser [[Technik]] ging das Laden viel einfacher und schneller. Nach dem Schuss spuckte die Pistole die leere Hülse von selber aus.
  
Etwa Mitte des 19. Jahrhunderts kam der Amerikaner Samuel Colt beim Betrachten eines Schiffssteuerrades auf die Idee eine Pistole zu entwickelten, die nicht nur einmal, sondern sechsmal schießen kann. Die sechs Kugeln befinden sich in der Trommel, einem Rad, das durch einen Mechanismus nach jedem Schuss eine neue Kugel in den Lauf schiebt. Diese Erfindung nannte er Revolver.  
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Etwa in der Mitte des 19. [[Jahrhundert]]s kam der Amerikaner Samuel Colt beim Betrachten eines Schiffssteuerrades auf die Idee eine Pistole zu entwickelten, die nicht nur einmal, sondern sechsmal schießen kann. Die sechs Patronen befinden sich in der Trommel. Das ist ein Rad, das durch einen Mechanismus nach jedem Schuss eine neue Kugel in den Lauf schiebt. Diese Erfindung nannte er Colt oder Revolver.  
  
Der Revolver wurde zu einer viel benutzten Waffe in Kriegen. Unter anderem war er sehr wichtig im [[Amerikanischer Bürgerkrieg|Amerikanischen Bürgerkrieg]]. Doch modernere Pistolen wie der 1911er Colt lösten später den Revolver ab. Ein wichtiger Vorzug der modernen Pistole: Es passen mehr Patronen hinein.
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Heutige Pistolen haben ein Magazin, in dem die Patronen nicht im Kreis, sondern untereinander angeordnet sind. Solche Magazine kann man abfüllen und sich in die Tasche stecken. Im [[Krieg]] kann man dann nur noch das neue Magazin in den Griff der Pistole einsetzen und hat schon wieder acht oder sogar mehr Schüsse bereit. Das Einsetzen geht sehr schnell, wenn der Schütze es gut geübt hat.
 
   
 
   
 
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CodexVindobana 1411.jpg|Das Handrohr aus dem 14. Jahrhundert war eine der ersten Schusswaffen.
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Flintlock pistols.jpg|Zwei alte Pistolen aus [[England]]
Flintlock pistols.jpg|Alte Pistolen mit Zündsystem aus [[England]]
 
 
SamuelColt.jpg|Samuel Colt erfand den sechschüssigen Revolver.
 
SamuelColt.jpg|Samuel Colt erfand den sechschüssigen Revolver.
SAA ACP Cylinder.jpg|Die Trommel eines Revolvers
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SAA ACP Cylinder.jpg|Die Trommel eines Revolvers mit zwei Patronen
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Магазин пистолета ПМ f001.jpg|Das Magazin mit den Patronen steckt man in den Griff der Pistole.
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Submachine gun M1928 Thompson.jpg|Auch das ist eine Pistole, die Thompson-Maschinenpistole
 
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Aktuelle Version vom 29. April 2021, 12:17 Uhr

Eine moderne Pistole mit einem Magazin für die Patronen.

Eine Pistole ist eine Schusswaffe. Sie verschießt Kugeln aus ihrem kurzen Lauf. Weil diese Waffe so klein ist, ist der Schütze damit sehr wendig. Dies ist auf kurze Distanz und auf engem Raum von großem Vorteil.

Die Kugel steckt vorne in einer Patrone. Drin ist eine Treibladung. Wenn der Schütze die Kugel abfeuern will, drückt er auf den Abzug. Dadurch wird die Treibladung zur Explosion gebracht und die Kugel schießt vorne aus dem Lauf. Die Patronenhülse spickt seitlich aus der Pistole heraus. Die Patronen stecken in einem Magazin, das sich meist im Pistolengriff befindet. Sie rutschen von selbst nach. So kann der Schütze mehrere Kugeln schnell hintereinander abfeuern.

Solche Waffen besitzen beispielsweise Polizisten. Sie dürfen diese aber nur mit sich führen, wenn sie im Dienst sind. Pistolen kennt man auch aus dem Sport, beim Sportschießen. Dann werden diese aber auch nur für den Sport hergestellt und verwendet.

Die Pistole unterscheidet sich dadurch vom Gewehr, dass ihre Kugeln nicht so weit fliegen wie bei einem Gewehr. Dazu ist die Treibladung zu schwach. Dafür kann der Schütze die Pistole in einer Hand halten. Damit sie trifft, reicht ein kürzerer Lauf aus als beim Gewehr. Eine Maschinenpistole hat dieselbe Munition wie eine Pistole. Ein Mechanismus erlaubt es ihr aber, automatisch mehrere Schüsse gleich hintereinander abzufeuern. Der Lauf ist etwas länger.

Seit wann gibt es Pistolen?

Amerikanische Soldaten üben das Schießen mit einer Pistole.

Die Geschichte der Pistole beginnt im Mittelalter. Etwa zur selben Zeit gab es auch erste Gewehre und Kanonen. Anfangs war das sehr kompliziert: Man musste von vorne erst eine Ladung Schießpulver in den Lauf stecken, dann eine Kugel. Dann konnte man hinten die Lunte anzünden, zielen und warten, bis es knallte. Das dauerte sehr lange, der Schütze konnte also nur sehr wenige Schüsse abgeben. Zu Beginn der Neuzeit gab es dann Pistolen, die man schneller laden und einfacher abfeuern konnte.

Den Durchbruch brachte die Patrone. Das ist eine Hülse aus einem Metall, in der das Pulver eingekapselt ist. Vorne steckt die Kugel drauf. Mit dieser Technik ging das Laden viel einfacher und schneller. Nach dem Schuss spuckte die Pistole die leere Hülse von selber aus.

Etwa in der Mitte des 19. Jahrhunderts kam der Amerikaner Samuel Colt beim Betrachten eines Schiffssteuerrades auf die Idee eine Pistole zu entwickelten, die nicht nur einmal, sondern sechsmal schießen kann. Die sechs Patronen befinden sich in der Trommel. Das ist ein Rad, das durch einen Mechanismus nach jedem Schuss eine neue Kugel in den Lauf schiebt. Diese Erfindung nannte er Colt oder Revolver.

Heutige Pistolen haben ein Magazin, in dem die Patronen nicht im Kreis, sondern untereinander angeordnet sind. Solche Magazine kann man abfüllen und sich in die Tasche stecken. Im Krieg kann man dann nur noch das neue Magazin in den Griff der Pistole einsetzen und hat schon wieder acht oder sogar mehr Schüsse bereit. Das Einsetzen geht sehr schnell, wenn der Schütze es gut geübt hat.



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