Afghanistan

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Schulmädchen in Afghanistan. Lange Zeit durften Mädchen keine Schule besuchen.

Afghanistan ist ein Land in Asien. Es liegt zwischen dem Iran und Pakistan und hat selbst keinen Zugang zum Meer. Die Hauptstadt heißt Kabul. Dort wohnen etwa drei Millionen Menschen, wie in Berlin. Damit lebt in der Hauptstadt etwa jeder zehnte Afghane.

Das Land hatte lange Zeit Herrscher aus Persien, dem heutigen Iran. Seit dem 19. Jahrhundert regierten dort die Briten. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg wurde es frei. Aber andere, große Länder wie die USA und Russland haben versucht, Macht über Aghanistan zu bekommen. Das Land liegt nämlich auf dem wichtigen Weg vom Westen nach Indien, und von Russland aus zum Pazifischen Ozean.

Einige Zeit regierten in Afghanistan Kommunisten und später besonders strenge Anhänger des Islam. In dieser Zeit gab es viel Gewalt im Land. Im Jahr 2001 haben die USA und andere Länder das Land besetzt. Es ist aber nicht gelungen, es wieder friedlich zu machen.

Etwas weniger als die Hälfte der Afghanen heißen Paschtunen. Man nannte sie früher Afghanen, daher hat das Land den Namen. Paschtu ist eine eigene Sprache, die mit Persisch verwandt ist. Viele andere Einwohner nennt man Tadschiken. Die meisten von ihnen sprechen Persisch. Paschtu und Persisch sind heute die Sprachen des Staates. Dazu leben noch einige andere Völker im Land. Fast alle Einwohner sind Muslime.

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