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Star Wars

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Viele Fans der Star-Wars-Filme verkleiden sich gern wie ihre Filmlieblinge. Links sieht man eine Frau als Prinzessin Leia Organa. Der Mann trägt das Kostüm des Bösewichts Kylo Ren und die andere Frau sieht wie Rey aus. Kylo Ren kämpft mit Lichtschwert.

Star Wars, sprich ßtar-wors, heißt eine Reihe von Spielfilmen. Die Abenteuergeschichten spielen im Weltraum und beschreiben den Kampf gegen das Böse, das „Imperium“. „Star Wars" kommt aus dem Englischen und bedeutet „Krieg der Sterne“. Das ist auch der deutsche Titel des ersten Films, der im Jahr 1977 herauskam.

Inzwischen gibt es mehrere weitere Filme. Um das Jahr 1980 folgten noch zwei Fortsetzungen. Um das Jahr 2000 gab es drei weitere Filme, die die Vorgeschichte erzählt haben. Man hat auch einige Fernsehserien zu Star Wars gemacht. George Lucas, der Erfinder von Star Wars, hat es schließlich an die Firma Walt Disney verkauft.

Einen ähnlichen Namen haben die Geschichten von „Star Trek“. Auch das ist erfolgreiche Science-Fiction. Sie ist eher durch das Fernsehen bekannt worden und handelt mehr von Wissenschaft als Star Wars.

Wie kam es zum ersten Film?

Ein Foto von 1986: Links sieht man Jim Henson von den Muppets, rechts George Lucas.

George Lucas war ein junger Regisseur und hatte schon einige erfolgreiche Filme gemacht. Darunter waren auch Filme mit Science-Fiction, also erfundene Geschichten, die in der Zukunft spielen. Sein Traum war es, ein großes Weltraum-Abenteuer zu schreiben und zu verfilmen. Das Vorbild waren für ihn alte Filme, die er als Kind gesehen hat. Seine Geschichte sollte neun Teile haben, nämlich drei Gruppen von je drei Filmen.

Für den ersten Film bekam George Lucas acht bis zehn Millionen Dollar von einer großen Film-Firma. Das war schon damals nicht besonders viel Geld für so einen Film. Die meisten Schauspieler waren noch nicht sehr bekannt. Sie bekamen darum nicht viel Geld. Außerdem wollte Lucas, dass der Zuschauer die Gesichter noch nicht kannte. Dann könnte der Zuschauer sich besser in die Geschichte hineinversetzen, meinte er.

Der erste „Star Wars“-Film war der erste Teil aus der mittleren Gruppe. Der schien George Lucas am spannendsten zu sein. Es war also eigentlich der vierte von den insgesamt neun geplanten Teilen, deshalb heißt er auch „Episode vier“. Als „Krieg der Sterne“ 1977 in die Kinos kam, wurde er überraschend zu einem Riesenerfolg. Die Zuschauer waren besonders von den Tricks begeistert, mit denen man Planeten, Raumschiffe und Licht-Schwerter dargestellt hat. Viel Geld verdiente Lucas vor allem mit Puppen und anderem Spielzeug zum Film.

Worum ging es im ersten Film?

Fans als Soldaten der Bösewicht verkleidet, als Sturmtruppler. Neben ihnen steht der Roboter R2-D2. Das Flugzeug dahinter hat man in den selben Farben angemalt.

Der Film spielt in einer weit entfernten Galaxie, in der Menschen und andere Wesen leben. Das Sagen in der Galaxie hat das Imperium, in dem Darth Vader eine wichtige Rolle spielt. Sein Chef ist ein Imperator. Mit dem Todesstern, einer riesigen Raumstation, kann das Imperium ganze Planeten zerstören. Gegen das Imperium kämpfen die Rebellen, zu denen Prinzessin Leia Organa gehört. Mit der Hilfe von Luke Skywalker und Han Solo kann sie das Imperium besiegen.

In der Welt von Star Wars gibt es eine Kraft, die Macht genannt wird. Manche Leute können die Macht fühlen und für sich nutzen. Damit bemerken sie Dinge, obwohl sie sie nicht sehen, und bewegen Dinge, ohne sie anzufassen und manches mehr. Eine Gruppe dieser Leute heißen Jedi-Ritter. Zu ihnen gehört Obi-Wan Kenobi, der Luke Skywalker etwas über die Jedi beibringt. Am Ende des Filmes kann Luke den Todesstern des Imperiums zerstören, weil er auf seine Gefühle und die Macht vertraut.

Welche Filme drehte Lucas danach?

Fans verkleidet als Piloten der Rebellen

Weil der erste Film so beliebt wurde, war es für Lucas leichter, Geld für weitere Filme zu bekommen. Vorher aber drehte ein Fernsehsender eine Weihnachtssendung mit den Schauspielern und Figuren. Die wurde besonders schlecht, so dass Lucas es bereute, dem Fernsehsender das zu erlauben. Im Jahr 1980 der zweite Film heraus: „Das Imperium spielt verrückt“, und drei später der zunächst letzte: „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“.

In diesen Filmen lernt Luke Skywalker von einem anderen Jedi, Yoda, wie man Jedi wird. Seine Freunde kämpfen weiter gegen das Imperium, zum Beispiel gegen den zweiten Todesstern, den man im dritten Film sieht. Luke erfährt, dass Darth Vader sein Vater ist und Leia seine Schwester. Am Ende besiegt Luke den bösen Imperator, weil Darth Vader doch noch gut wird und Luke hilft.

Warum gab es lange Zeit keine neuen Filme?

Dieser Fan sieht sehr nach Anakin Skywalker aus. Im Film von 1999 war Anakin neun Jahre alt, später ein junger Mann.

Im dritten Film traten die Ewoks auf, kleine Wesen mit Fell, die wie Bären ausssehen. George Lucas ließ Filme für das Fernsehen herstellen, und auch eine Serie, in denen die Ewoks vorkamen. Damit hatte er keinen großen Erfolg. Man fand die Filme und die Serie sehr einfach und eher für sehr junge Kinder gedacht.

Lucas sagte später, dass er seine übrigen Geschichten über Star Wars nicht gut erzählen konnte: Die Spezialeffekte waren noch nicht so weit. Aber um das Jahr 1994 dachte er, dass man mit digitaler Technik nun solche Szenen drehen konnte, wie er wollte. Außerdem hatte es Computerspiele zu Star Wars gegeben, die sich ziemlich gut verkauft haben.

Im Jahr 1999 erschien der erste von wieder drei Filmen: Die dunkle Bedrohung. Dann folgten „Angriff der Klonkrieger“ und „Die Rache der Sith“. Diese Filme spielen vor den alten Filmen. Lucas hat dafür neue Schauspieler genommen. Mit den Filmen verdiente Lucas viel Geld, doch waren viele Zuschauer enttäuscht. Das lag zum Beispiel an der digitalen Technik, die Lucas sehr oft genutzt hat. Die Szenen sehen manchmal nicht richtig echt aus.

Vor allem konnte Lucas die Geschichte nicht glaubwürdig erzählen. In den drei Filmen geht es um Anakin Skywalker, der am Ende zu Darth Vader wird. Anakin wird von Jedi-Rittern auf einem fernen Planeten gefunden. Weil die Macht stark in ihm ist, bilden sie ihn zum Jedi-Ritter aus. Anakin verrät schließlich die Jedi und schließt sich den Sith an. Diese bösen Ritter der Macht werden von einem Politiker geführt, der zum Imperator wird.

Wer die Filme nicht so gut fand, sagt meist: Anakin wird am Anfang nicht so sympathisch, dass wir ihn als Helden sehen und mit ihm mitfiebern. Und als später Anakin zum Bösewicht wird, wird nicht gut erklärt, warum er plötzlich seine Freunde bekämpft. Manche Fans haben sogar über die Schauspieler geschimpft, die angeblich Anakin schlecht gespielt hätten.

Was hat Disney mit Star Wars gemacht?

Verkleidung als Soldaten der Ersten Ordnung

Lucas war enttäuscht, dass viele Menschen so schlecht über die Filme sprachen. Tatsächlich gab es aber auch Fans, die die Filme ziemlich gut fanden, vor allem „Die Rache der Sith“. Er traute sich jedoch nicht mehr die Kraft zu, noch einmal drei Filme zu machen. So verkaufte er im Jahr 2021 die Rechte an das Unternehmen Disney. Das heißt, dass seitdem nur noch dieses Unternehmen neue Filme und Serien zu Star Wars herstellen darf.

Im Jahr 2015 erschien dann der erste Film der Fortsetzung: „Das Erwachen der Macht“. Dieser Film spielt viele Jahre nach „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“. Inzwischen gab es wieder ein neues Imperium, das Erste Ordnung hieß. Der Todesstern war dieses Mal ein Planet. Vielen Zuschauern gefiel der Film, sie fanden aber, dass er dem ersten Film von 1977 ziemlich ähnlich war.

Danach kamen noch zwei Filme: „Die letzten Jedi“ und „Der Aufstieg Skywalkers“. Sie hatten verschiedene Regisseure, die sich nicht einig waren, wie die Geschichte weitererzählt werden sollen. Von manchen Figuren aus dem ersten dieser drei Filme erfährt man daher später kaum noch etwas.

In diesen drei Filmen sieht man Leia, Han und Luke als ältere Leute. Außerdem lernt man Rey, die neue Jedi-Ritterin, sowie Poe und Finn kennen. Gemeinsam bekämpfen sie die Erste Ordnung. Im dritten Film taucht außerdem der alte Imperator auf, der eigentlich in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ getötet worden war. Rey ist seine Enkelin, darum ist die Macht so stark in ihr. Am Ende sind die Bösen jedoch alle besiegt.

Etwa zur gleichen Zeit stellte Disney zwei weitere Filme her. Einer davon, „Han Solo“ aus dem Jahr 2018, lief nicht so gut: Das Unternehmen hat viele Millionen Dollar dadurch verloren. Seitdem gab es keinen Film mehr.

Womit verdient Disney noch Geld an Star Wars?

Verkleidungen als Kopfgeldjäger, wie beim Mandalorianer

Schon früh gab es Comics und Bücher zu Star Wars, später Computer-Spiele. Star Wars ist auch ein Thema bei manchen Attraktionen in Freizeitparks. Für jeden Film wurden neue Spielzeug-Figuren verkauft. Manche sagen, dass bestimmte Figuren nur deshalb in den Filmen auftauchen, damit man dann neues Spielzeug verkaufen konnte.

Im Jahr 2003 startete wieder eine Fernseh-Serie: „The Clone Wars“. Diese und andere Serien hatten recht viel Erfolg. Das gilt auch für „Der Mandalorianer“ aus dem Jahr 2019. Darin geht es um einen Kopfgeldjäger, der sich um ein kleines Kind kümmert. Darum hat Disney viele neue Serien gestartet, die mit Star Wars zu tun haben.



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