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Moor

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Ein Moor ist so nass, dass bei Regen manchmal die Wanderwege lange unter Wasser stehen.

Ein Moor ist ein Gebiet, in dem die Erde ständig nass ist. Weil der Boden immer wie ein nasser Schwamm mit Wasser vollgesogen ist, können dort nur bestimmte Pflanzen wachsen. Hohe Bäume würden im Moor umkippen, weil ihre Wurzeln sich nicht im Boden halten können. Daher wachsen in Mooren nur niedrige Pflanzen.

Durch das viele Wasser ist auch nur sehr wenig Sauerstoff im Boden. Abgestorbene Pflanzen können nicht vollständig zersetzt werden. Auch tote Tiere oder sogar Menschen werden verwesen manchmal nicht in einem Moor. Man findet sie deshalb manchmal sogar nach Jahrhunderten. Solche Funde nennt man Moorleichen.

Das, was von den Pflanzen nach einiger Zeit übrig bleibt, nennt man Torf. Weil nach und nach immer mehr Torf übrig bleibt, wächst das Moor über viele Jahre ganz langsam in die Höhe.

Früher haben Menschen Torf zum Verbrennen benutzt, um ihre Äcker zu düngen oder um Häuser damit zu bauen. Deswegen haben sie Moore austrocknen lassen, um den Torf abbauen zu können. Heute macht man das nur noch selten: Man hat erkannt, dass viele Tiere und Pflanzen nur in Mooren leben können.

Ein Moor ist nicht dasselbe wie ein Sumpf. Wenn man einen Sumpf trockenlegt, bleibt fruchtbare Erde übrig, auf der man sehr gut einen Acker anlegen kann. Die Unterscheidung zwischen Moor und Sumpf ist jedoch sehr schwierig und gelingt vielen Menschen im Alltag nicht. Da müsste man schon Fachleute beiziehen.



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