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Formel 1

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Kopf-an-Kopf-Rennen gehören zur Formel 1: Hier fahren mehrere Rennautos dicht hintereinander her.
Reifenwechsel und Tanken in ein paar Sekunden: Fast 20 Mechaniker sorgen dafür, dass ein Rennwagen wieder auf die Rennstrecke kann. Dieses Bild wurde in Malaysia aufgenommen.

Die Formel 1 ist ein Motorsport-Wettbewerb, bei dem mehrere Teams gegeneinander in Autos Rennen fahren. Aktuell fahren zehn Teams mit. Dabei geht jedes Team mit zwei Autos an den Start, insgesamt fahren also 20 Fahrer mit. Im Laufe einer Saison, die anders als in der Fußball-Bundesliga nach dem Kalenderjahr verläuft, gibt es ungefähr 20 Rennen.

Jedes Rennen kann mit einem Spieltag in der Fußball-Bundesliga verglichen werden. Diese werden an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt gefahren. Die Autos fahren mit sehr hohen Geschwindigkeiten im Schnitt um die 60 Runden in einem Rundkurs und insgesamt eine Strecke von meist über 300 Kilometern. Dabei bekommen die zehn besten Fahrer in jedem Rennen Punkte. Der Erste erhält zum Beispiel 25, der Zweite 18 und der Dritte 15 Punkte. So geht es immer weiter runter, bis der Zehnte noch einen Punkt erhält. Die drei besten Fahrer bekommen bei der Siegerehrung am Ende eines Rennens einen Pokal überreicht und dürfen auf dem Podest, auch Siegertreppchen genannt, feiern.

Der Fahrer, der am Ende der Saison die meisten Punkte gesammelt hat, ist der Weltmeister. Da ein Team aus zwei Fahrern besteht, werden die Punkte der beiden Teamkollegen zusammengezählt und ein Gesamtergebnis ermittelt. Das Team, dessen Fahrer am Ende der Saison die meisten Punkte gesammelt haben, ist Teamweltmeister. Für diesen Titel und die Platzierungen bekommt ein Team ziemlich viel Geld. Der aktuelle Weltmeister ist Lewis Hamilton, sprich Louis Hämilten. Er fährt für Mercedes, einen deutschen Fahrzeughersteller. Der Rekordweltmeister ist ein Deutscher: Michael Schumacher. Er fährt aber schon seit einigen Jahren nicht mehr mit.

Seit 2014 hat die Formel 1 beschlossen, etwas für die Umwelt zu tun. Deshalb werden seitdem Motoren verwendet, die weniger Benzin verbrauchen. Die alten Motoren haben ungefähr 40 Liter Benzin auf 100 Kilometern verbraucht. Zum Vergleich: ein normales Auto verbraucht zwischen fünf und zehn Litern.

Ist die Formel 1 gefährlich?

Wie im Straßenverkehr auch müssen sich die Fahrer an Regeln halten. Wenn sie dies nicht tun, werden sie bestraft. Darüber hinaus gelten strenge Sicherheitsvorschriften, die beim Bau eines Autos beachtet werden müssen. Dies ist sehr wichtig, da die Autos teilweise über 300 km/h, also über 300 Kilometer pro Stunde schnell fahren.

Trotz dieser Regeln und Vorschriften kommt es gelegentlich zu einem Unfall. Dabei werden jedoch nur selten Fahrer oder andere Personen verletzt. Früher war dies anders. Als die Vorschriften noch nicht so streng waren, gab es auch ab und zu Unfälle, bei denen ein Fahrer gestorben ist. Zum Glück ist das schon lange nicht mehr passiert.



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