Curry

Das Wort Curry stammt aus dem indischen Sprachraum und bedeutet so viel wie Soße. Als Curry werden mehrere Dinge zum Essen bezeichnet. Zum einen meint man damit Currygerichte, wie man sie aus der Küche von Indien, Pakistan und Bangladesch kennt. Currygerichte sind eine Art Eintopf aus Gemüse, Fleisch oder Fisch in einer scharf gewürzten Soße. Dazu isst man gerne Reis oder Naan-Brot. Bekannte Currygerichte sind Chicken Tikka Masala und Butter Chicken. Auch in Thailand kennt man ein Thai Curry, das etwas anders ist.
Andererseits meint man mit Curry auch das Currypulver, eine Gewürzmischung. Dieses ist eigentlich eine britische Erfindung. Britische Köche, die in der Kolonie Indien gelebt hatten, probierten aus und versuchten eine Gewürzmischung zu kreieren, die an indische Currygerichte erinnert. Das erste frei verkäufliche Currypulver wurde im Jahr 1837 in London hergestellt.
Currypulver setzt sich meist aus mehreren Dutzend Gewürzen zusammen, insbesondere Kurkuma, Kreuzkümmel, Pfeffer und Koriander. Man kennt Currypulver zum Beispiel von der Currywurst. In der Schweiz kennt man Riz Casimir. Dieses Gericht wurde in den Jahren nach 1950 von einer Schweizer Restaurant- und Hotelkette erfunden. Riz Casimir besteht aus einer Soße mit Currypulver. Dazu gibt es Hähnchenfleisch, Früchte und Reis. In Indien wird Currypulver nicht verwendet. Man mischt die Gewürze für das Curry immer frisch an.
-
Gewöhnliches Currypulver
-
Grünes Thai Curry
-
Butter Chicken
-
Riz Casimir
Klexikon.de ist die Wikipedia für Kinder zwischen 5 und 15 Jahren, also ein kostenloses Online-Lexikon für Schulkinder. Zum Thema Curry findet ihr weitere Kinderseiten in der Kindersuchmaschine „Frag Finn“.
Das Klexikon wird gefördert durch den weltgrößten Wikipedia-Förderverein Wikimedia Deutschland, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz und die Medienanstalt Berlin-Brandenburg.
Unsere Klexikon-Botschafter sind die KiKA-Moderatoren Ralph Caspers („Wissen macht Ah!“, “Die Sendung mit der Maus“ und „Frag doch mal die Maus“) und Julian Janssen („Checker Julian“).
Das Kinderlexikon Klexikon sorgt für Medienkompetenz und Bildungsgerechtigkeit und ist wie die Wikipedia auf Spenden angewiesen. Denn hier finden Schülerinnen und Schüler zu 3.500 Themen das Wichtigste einfach erklärt, mit Definition und Bildern. Das ist Grundwissen kindgerecht und leicht verständlich für Unterricht, Hausaufgaben und Präsentationen in der Schule.








