Currywurst: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Currywurst ist ein [[Deutschland|deutsches]] Gericht, das man aus vielen [[Fastfood|Imbissbuden]] kennt. Es handelt sich dabei um eine [[Wurst|Bratwurst]] vom Schwein in einer pikanten Tomatensoße, die Curry enthält. Oben drauf streut man ebenfalls Currypulver. Normalerweise wird die Wurst in kleine Stücke geschnitten. Man kann sie aber auch als Ganzes servieren. Dazu gibt es meist [[Pommes frites|Pommes frites]] oder ein [[Brot|Brötchen]].
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Die Currywurst ist ein [[Deutschland|deutsches]] Gericht, das man aus vielen [[Fastfood|Imbissbuden]] kennt. Es handelt sich dabei oft um eine [[Wurst|Bratwurst]] vom [[Schwein]] in einer pikanten [[Tomate]]nsoße, die Curry enthält. Curry ist eine Mischung von [[Gewürz]]en. Oben drauf streut man ebenfalls Currypulver.  
  
Die Currywurst zählt zu den beliebtesten Gerichten der Deutschen. Jährlich werden in Deutschland rund 800 Millionen Currywürste verzehrt. Auch in anderen Ländern wird das Gericht immer beliebter. Mittlerweile bekommt man die Currywurst auch als [[Fertiggericht]] im [[Supermarkt]].
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Die Wurst wird als Ganze zubereitet. In manchen Gaststätten bekommt man sie auch ganz und schneidet sie dann selbst in Stücke. Man kann sie aber geschnitten bekommen. Manche Gastwirte machen das mit einer Schere, andere mit einer Wurstschneidemaschine. Zur Wurst gibt es meist [[Pommes frites|Pommes frites]] oder ein [[Brot|Brötchen]].
  
Erfunden wurde die Currywurst in [[Berlin]] in der Zeit nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Durch die [[Großbritannien|britischen]] Besatzer kamen erstmals „exotische“ Dinge wie [[Ketchup]] oder Currypulver nach Deutschland. Die Erfinderin der Currywurst soll eine Gastwirtin namens Herta Heuwer gewesen sein. Sicher weiß man das aber nicht. Nach dem Krieg waren viele Lebensmittel knapp. Darum verwendete man für die Currywurst anfangs Würste ohne Darm. Diese Tradition wurde bis heute beibehalten. Jedoch kann man meistens wählen ob man eine Currywurst mit oder ohne Darm will.
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Die Currywurst zählt zu den beliebtesten einfachen Gerichten der Deutschen. Jährlich werden in Deutschland rund 800 [[Million]]en Currywürste verzehrt. Auch in anderen [[Länder]]n wird das Gericht beliebter. Mittlerweile bekommt man die Currywurst auch als [[Fertiggericht]] im [[Supermarkt]].
  
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== Wer hat die Currywurst erfunden? ==
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Erfunden wurde die Currywurst in der Zeit nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Die Gastwirtin Herta Heuwer hatte in [[Berlin]] eine Gastwirtschaft. Sie behauptete später, dass sie im Jahr 1949 die Currywurst erfunden hat. Sicher aber weiß man das nicht.
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[[Datei:Gedenktafel Kantstr 101 Herta Heuwer.JPG|mini|Den Imbiss von Herta Heuwer gibt es nicht mehr. Aber an der Stelle ist nun eine Gedenktafel.]]
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Sie sagte, dass sie [[Ketchup]] und Currypulver von britischen Soldaten erhalten habe. Diese Soldaten waren nach dem Krieg in Deutschland stationiert. Zusammen mit anderen Gewürzen und Tomatenmark hat sie eine Soße gemacht und über gegrillte Schweinewurst gegossen.
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So eine Idee hatten damals aber wohl auch andere. Damals nach dem Krieg waren viele arm, und manche Zutaten wie Ketchup konnte man nicht leicht bekommen. Mehrere Gastwirte oder Mezger haben herumprobiert und so etwas wie eine Currywurst gemacht.
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Der [[Schriftsteller]] Uwe Timm hat einen [[Roman]] geschrieben, in dem die Currywurst in [[Hamburg]] erfunden wurde. Das ist nur eine Geschichte. Aber Timm behauptete, er habe schon im Jahr 1947 eine Currywurst in Hamburg gegessen.
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== Was für Currywürste gibt es? ==
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Es gibt verschiedene Arten, eine Currywurst zuzubereiten. Die Gastwirte haben oft ein ganz eigenes Rezept für die Soße. Manche machen sie dünnflüssig, andere dicker.
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Meist ist in der Soße Tomatenmark, klein geschnittene Zwiebeln, Currypulver, [[Zucker]] und [[Salz]]. Manche geben Ketchup hinzu, andere nicht. Manche nehmen Apfelsaft, Apfelessig oder klein geschnittene [[Apfel|Äpfel]]. Typische Gewürze sind Cayennepfeffer, Paprika edelsüß, Worcestersauce und Ingwer.
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In Berlin kennt man zwei verschiedene Arten von Currywurst: mit oder ohne Darm. Das erklärt man manchmal damit, dass man nach dem Zweiten Weltkrieg nicht leicht an Naturdarm gekommen ist. Die Wurst ohne Darm erinnert an die bayerische Weißwurst. Wie auch immer: In Berlin nimmt man normalerweise eine Brühwurst.
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Das ist im Ruhrgebiet meist anders: Dort mag man lieber eine gegrillte Bratwurst. Sie besteht vor allem aus Fleischbrät, also klein geschnittenes Fleisch, aus Schweinefleisch. Manche Gastwirte geben Rindfleisch oder Geflügelfleisch dazu.
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Wer das nicht möchte: Es gibt auch Currywurst aus Geflügelfleisch. Außerdem kann man sich eine vegetarische oder vegane Currywurst bestellen. Dasjenige, das eine Currywurst ausmacht, das ist vor allem die Soße.
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== Wie gesund ist Currywurst? ==
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[[File:Taxiteller.jpg|mini|Ein „Taxiteller“: Links oben sieht man Tsatsiki und gleich daneben Gyrosfleisch. Rechts ist die kleingeschnittene Currywurst mit rotbrauner Soße. Auf den Pommes frites ist ein großer Klecks [[Mayonnaise]].]]
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Currywurst wird oft mit Pommes frites serviert. Manche nennen das eine „Mantaplatte“. Auf einem „Taxiteller“ liegen außerdem noch Gyros und Tsatsiki. In all diesen Dingen ist vor allem viel Salz, Fett und Zucker.
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Das heißt: Eine Portion Currywurst hat schon so viel Fett, dass es für den ganzen Tag ausreicht. Beim Salz ist es sogar doppelt so viel.
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Currywurst mit Pommes frites hat um die 1000 Kilokalorien. Das Gericht ist also eher ein Dickmacher. Sogar ein [[Döner Kebab|Döner]] ist im Vergleich gesünder. Das hängt davon ab, ob der Döner aus Geflügelfleisch besteht und welche Soße man dazu nimmt. Jedenfalls steckt im Dönerbrötchen Gemüse.
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File:Currywurst auf Porzellanteller.jpg|Im [[Ruhrgebiet]] hat die Currywurst meist Darm.
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File:Currywurst med toast (4541065102).jpg|Currywurst mit Toast-[[Brot]]
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File:Lidl Currywurst.jpg|Diese Currywurst stammt aus dem [[Supermarkt]]. Warm macht man sie einfach in der [[Mikrowellenofen|Mikrowelle]].
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File:MitteKonnopke.jpg|Konnopke's Imbiß in [[Berlin]]: Hier konnte man schon in der [[DDR]] Currywurst kaufen.
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File:Berlin-Curry 36.jpg|In Kreuzberg, auch in Berlin, steht dieser Curry-Laden.
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Datei:Jahrhunderthalle-Historischer Jahrmarkt-WUS06564.jpg|Eine Currywurst-Schneidemaschine. Die Wurst liegt schon unten im Teller.
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[[Kategorie:Essen und Trinken]]

Aktuelle Version vom 27. Oktober 2023, 18:39 Uhr

Eine Currywurst in der Schale. Die Wurst ist bereits in Teile geschnitten. Das ist praktisch, wenn man die Schale mitnehmen will oder kein Besteck hat. Es reicht eine Pommesgabel aus Plastik oder Holz.

Die Currywurst ist ein deutsches Gericht, das man aus vielen Imbissbuden kennt. Es handelt sich dabei oft um eine Bratwurst vom Schwein in einer pikanten Tomatensoße, die Curry enthält. Curry ist eine Mischung von Gewürzen. Oben drauf streut man ebenfalls Currypulver.

Die Wurst wird als Ganze zubereitet. In manchen Gaststätten bekommt man sie auch ganz und schneidet sie dann selbst in Stücke. Man kann sie aber geschnitten bekommen. Manche Gastwirte machen das mit einer Schere, andere mit einer Wurstschneidemaschine. Zur Wurst gibt es meist Pommes frites oder ein Brötchen.

Die Currywurst zählt zu den beliebtesten einfachen Gerichten der Deutschen. Jährlich werden in Deutschland rund 800 Millionen Currywürste verzehrt. Auch in anderen Ländern wird das Gericht beliebter. Mittlerweile bekommt man die Currywurst auch als Fertiggericht im Supermarkt.

Wer hat die Currywurst erfunden?

Erfunden wurde die Currywurst in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Gastwirtin Herta Heuwer hatte in Berlin eine Gastwirtschaft. Sie behauptete später, dass sie im Jahr 1949 die Currywurst erfunden hat. Sicher aber weiß man das nicht.

Den Imbiss von Herta Heuwer gibt es nicht mehr. Aber an der Stelle ist nun eine Gedenktafel.

Sie sagte, dass sie Ketchup und Currypulver von britischen Soldaten erhalten habe. Diese Soldaten waren nach dem Krieg in Deutschland stationiert. Zusammen mit anderen Gewürzen und Tomatenmark hat sie eine Soße gemacht und über gegrillte Schweinewurst gegossen.

So eine Idee hatten damals aber wohl auch andere. Damals nach dem Krieg waren viele arm, und manche Zutaten wie Ketchup konnte man nicht leicht bekommen. Mehrere Gastwirte oder Mezger haben herumprobiert und so etwas wie eine Currywurst gemacht.

Der Schriftsteller Uwe Timm hat einen Roman geschrieben, in dem die Currywurst in Hamburg erfunden wurde. Das ist nur eine Geschichte. Aber Timm behauptete, er habe schon im Jahr 1947 eine Currywurst in Hamburg gegessen.

Was für Currywürste gibt es?

Diese vegane Currywurst ist ohne Fleisch gemacht.

Es gibt verschiedene Arten, eine Currywurst zuzubereiten. Die Gastwirte haben oft ein ganz eigenes Rezept für die Soße. Manche machen sie dünnflüssig, andere dicker.

Meist ist in der Soße Tomatenmark, klein geschnittene Zwiebeln, Currypulver, Zucker und Salz. Manche geben Ketchup hinzu, andere nicht. Manche nehmen Apfelsaft, Apfelessig oder klein geschnittene Äpfel. Typische Gewürze sind Cayennepfeffer, Paprika edelsüß, Worcestersauce und Ingwer.

In Berlin kennt man zwei verschiedene Arten von Currywurst: mit oder ohne Darm. Das erklärt man manchmal damit, dass man nach dem Zweiten Weltkrieg nicht leicht an Naturdarm gekommen ist. Die Wurst ohne Darm erinnert an die bayerische Weißwurst. Wie auch immer: In Berlin nimmt man normalerweise eine Brühwurst.

Das ist im Ruhrgebiet meist anders: Dort mag man lieber eine gegrillte Bratwurst. Sie besteht vor allem aus Fleischbrät, also klein geschnittenes Fleisch, aus Schweinefleisch. Manche Gastwirte geben Rindfleisch oder Geflügelfleisch dazu.

Wer das nicht möchte: Es gibt auch Currywurst aus Geflügelfleisch. Außerdem kann man sich eine vegetarische oder vegane Currywurst bestellen. Dasjenige, das eine Currywurst ausmacht, das ist vor allem die Soße.

Wie gesund ist Currywurst?

Ein „Taxiteller“: Links oben sieht man Tsatsiki und gleich daneben Gyrosfleisch. Rechts ist die kleingeschnittene Currywurst mit rotbrauner Soße. Auf den Pommes frites ist ein großer Klecks Mayonnaise.

Currywurst wird oft mit Pommes frites serviert. Manche nennen das eine „Mantaplatte“. Auf einem „Taxiteller“ liegen außerdem noch Gyros und Tsatsiki. In all diesen Dingen ist vor allem viel Salz, Fett und Zucker.

Das heißt: Eine Portion Currywurst hat schon so viel Fett, dass es für den ganzen Tag ausreicht. Beim Salz ist es sogar doppelt so viel.

Currywurst mit Pommes frites hat um die 1000 Kilokalorien. Das Gericht ist also eher ein Dickmacher. Sogar ein Döner ist im Vergleich gesünder. Das hängt davon ab, ob der Döner aus Geflügelfleisch besteht und welche Soße man dazu nimmt. Jedenfalls steckt im Dönerbrötchen Gemüse.




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