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Horn

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Unsere Kühe gehören zu den Hausrindern. Von Natur aus tragen alle erwachsenen Tiere Hörner. Meistens entfernt man jedoch bei den frisch geborenen Kälbern die Zellen, aus denen die Hörner wachsen würden. Deshalb sieht man heute viele Kühe ohne Hörner.
Die Nashörner bilden eine eigene Tierfamilie. Die Hörner haben dem Nashorn den Namen gegeben.

Hörner sind spitze Waffen, die bestimmte Tiere am Kopf tragen. Das Nashorn hat daher sogar seinen Namen. Auch viele andere Tierarten tragen Hörner. Hörner bestehen im Innern aus einem Zapfen aus Knochen. Darüber liegt das eigentliche Horn, das meistens innen hohl ist. Außen drauf liegt eine Schicht aus Haut.

Ein Horn besteht ebenfalls aus Haut, die Zellen sind jedoch abgestorben. Deshalb spüren die Tiere nichts. Aus demselben Material bestehen Haare und Federn, Fingernägel, Krallen und Hufe, Schnäbel und auch die Schuppen der Reptilien. Die Stoßzähne der Elefanten hingegen sind keine Hörner sondern Zähne, die aus dem Oberkiefer wachsen. Sie bestehen aus einem anderen Material.

Hörner sind meist gekrümmt. Auf der Außenseite sind sie glatt, gerippt oder sehen aus wie eine Schraube. Hörner haben jedoch keine Verzweigungen. Verzweigungen gibt es nur bei einem Geweih, das die Hirsche tragen. Geweihe bestehen jedoch nicht aus Horn, sondern aus Knochen.

Die Tiere mit Hörnern unterscheidet man in zwei Tierfamilie: Die Nashörner bilden eine eigene Tierfamilie. Alle anderen Tiere mit Hörner nennt man Hornträger oder Rinderartige. Sie bilden ebenfalls eine eigene Tierfamilie. Zu ihnen gehören verschiedene Gattungen: Rinder, Schafe, Ziegen, Antilopen, Gazellen, Büffel und einige andere. Ob dabei alle Tiere Hörner tragen oder nur die Männchen, hängt von der einzelnen Tierart ab.

Was versteht man sonst noch unter einem Horn?

Es gibt auch den Ausdruck „Hornhaut“. Damit meint man zwei verschiedene Dinge an unserem Körper: Einerseits ist es eine dickere Schicht von Haut, wie wir sie zum Beispiel an den Fußsohlen tragen. Das ist abgestorbene Haut, die wir zum Schutz haben. Hornhaut haben wir auch auf den Innenflächen unserer Hände, ebenfalls zum Schutz. Auch auf den Augen haben wir eine Hornhaut. Sie ist durchsichtig und liegt über der Iris und der Pupille.

Einem Horn kann man die Spitze abschneiden und dann hineinblasen wie in eine Trompete. So entstehen verschiedene Töne. So entstand wohl das Musikinstrument mit dem Namen „Horn“. Heute gibt es davon viele verschiedene Arten. Sie bestehen jedoch nicht mehr aus dem Material Horn, sondern aus Metall. Dieses Horn ist rund und hat mehrere Ventile, mit denen man die Tonhöhe verändern kann. Das Alphorn besteht aus Holz und hat keine Löcher oder Klappen. In der Form gleicht es dem Horn eines Tieres immerhin noch ziemlich, auch wenn es viel größer ist.



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