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Ehrenamt

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Auch als Richter kann man ehrenamtlich arbeiten. Ein ehrenamtlicher Richter wird als Schöffe bezeichnet.

Ein Ehrenamt ist eine Arbeit, für die man meistens kein Geld bekommt. Man tut stattdessen etwas Gutes für die Gesellschaft. Die Arbeit, die man dabei tut, wird als ehrenamtliche Arbeit bezeichnet. In ein Ehrenarmt wird man gewählt. Wenn jemand ohne Wahl kostenlos für andere arbeitet, nennt man das „freiwillige Arbeit“ oder „Freiwilligenarbeit“.

Früher bezeichnete man vor allem Ämter in der Politik als Ehrenamt. Auch in Vereinen oder in Stiftungen arbeiten viele Menschen ehrenamtlich. Oft unterscheidet man nicht genau zwischen Ehrenamt und Freiwilligenarbeit. Es gibt zum Beispiel Wahlhelfer, die Werbematerial für die Wahl eines neuen Präsidenten verteilen, oder Leute, die von Tür zu Tür gehen, um Spenden für arme Menschen zu sammeln. Viele gutmütige Menschen besuchen auch alte oder kranke Menschen in einem Heim oder Krankenhaus. Das ist eher Freiwilligenarbeit.

Die Mitarbeit im Klexikon zum Beispiel ist auch freiwillig und unbezahlt, sie ist jedoch kein Ehrenamt. Wenn man sich für ein Ehrenamt entscheidet, ist man nicht nur gewählt, sondern man geht einer gewissen Verpflichtung nach. Freiwillige Arbeit macht man hingegen zum Spaß, sozusagen als Hobby und mit weniger Verpflichtung.

Manche Ehrenämter sind nur für eine bestimmte Zeit da. Andere sind regelmäßige Tätigkeiten, wie beispielsweise eine freiwillige Feuerwehr. Ohne die vielen Menschen, die freiwillig oder ehrenamtlich etwas arbeiten, würden viele Dinge nicht richtig funktionieren.

Etwa jeder Dritte in Deutschland erledigt ehrenamtliche oder freiwillige Arbeit. Mehr als die Hälfte davon sind Frauen. Viele sind auch Rentner, weil sie keine Zeit mehr darauf verwenden müssen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Wer sich neben der Arbeit ehrenamtlich einbringen will, muss das in Deutschland angeben und manchmal braucht es auch vom Staat eine Erlaubnis dafür.



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