Tempel: Unterschied zwischen den Versionen

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File:Nijmegen Molenstraatkerk portiek (01).JPG|Die Canisius-Kirche in Nimwegen sieht aus wie ein alter Tempel.
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Version vom 26. Mai 2016, 20:43 Uhr

Die meisten Menschen denken bei einem Tempel an das alte Griechenland. Bekannt sind die griechischen Tempel für ihre Säulen. Allerdings waren die Tempel damals nicht einfach weiß, sondern bunt bemalt.

Ein Tempel ist ein heiliges Haus für eine Religion. Dort verehrt man einen Gott oder mehrere Götter, oder man macht etwas anderes, was für die Religion wichtig ist. Tempel gibt es in vielen verschiedenen Ländern und Religionen.

Das Wort stammt aus dem Latein. Gemeint ist damit ein abgegrenzter Ort. Während man woanders alltägliche Dinge tut, ist dieser Ort für das Besondere da. Bei den Griechen war der Tempel das Haus, wo man ein Bild des Gottes aufbewahrt hat.

Römer und Griechen haben unter anderem Tiere geopfert: Das Tier wurde geschlachtet und ein Teil davon verbrannt. Der verbrannte Teil war für die Götter. Damit wollten sie die Götter beschenken und sie bitten, dass sie die Stadt und die Menschen beschützen. Sie wollten auch zeigen: Dank der Götter geht es uns so gut, dass wir es uns leisten können, Fleisch zu verbrennen. Den Rest hat man gemeinsam gegessen oder den Armen gegeben.

Auch bei den Juden heißen viele Synagogen Tempel. Auch die ersten Kirchen hießen Tempel, ebenso haben Hinduisten und Buddhisten Tempel. Mal wird im Tempel gebetet, mal gehört zum Tempel ein Kloster oder eine Schule.

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