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Strom

Aus Klexikon - Das Freie Kinderlexikon
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Im Alltag gibt es viele verschiedene Ströme. Einen Wasserstrom zum Beispiel in einem Fluss oder aus dem Wasserhahn oder ein Strom von Autos auf der Autobahn. Elektrischer Strom ist im Grunde genommen ganz ähnlich. Anstatt Wassertröpfchen oder Autos fließen ganz viele und winzig kleine elektrische Teilchen, die Elektronen. Jedoch können sie nur im Kreis fließen. Das heißt der Anfang ihres Weges muss zugleich das Ende sein, zum Beispiel eine Steckdose oder eine Batterie.

In einem solchen elektrischen Stromkreis, der zum Beispiel aus einer Batterie, einer Lampe und zwei Kabeln besteht, fließen Elektronen im Kreis und geben dabei Energie in Form von Licht ab. Das geht auch in Form von Wärme (elektrische Heizung) oder als magnetische Wirkung (Elektromagnet), je nachdem welche Bauteile in den Stromkreis geschaltet werden. Wird ein Motor in den Stromkreis geschaltet, bewegt er sich. In der Physik und in der Technik wird der Begriff Strom noch etwas genauer getrennt von anderen Begriffen wie Ladung und Spannung. Hier ist der Strom die Menge der Ladungen (zum Beispiel Elektronen), die sich bewegen, während die Spannung eine Art "Schnelligkeit" der Bewegung ist.

Strom ist gefährlich, aber nur dann wenn er in einem geschlossenen Kreis fließen kann. Es gibt isolierende Stoffe und leitende Stoffe. Das Wasser, die Erde, alle Metalle und auch du selbst leiten zum Beispiel den Strom. Gummi oder die kalte Luft sind Beispiele für isolierende Stoffe. Das heißt, wenn eine Person an ein offenes Kabel anfasst und dabei auf einer Gummimatte steht, ist es nicht so gefährlich, als wenn sie in der Badewanne sitzt. Dennoch sollte man immer vorsichtig mit Strom umgehen. Man kann sich nicht nur verbrennen, sondern das Herz kann aus seinem Rhythmus kommen und davon kann man sterben.