Geysir

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Ein Geysir in Island. Das heiße Wasser ist so weiß wie die Wolken im Hintergrund.

Ein Geysir ist eine Quelle. Bei einer solchen Quelle schießt das Wasser aus dem Boden in die Höhe. Das passiert mehr oder weniger regelmäßig.

Der Grund dafür ist Hitze im Erdboden. Geysire befinden sich nämlich in der Nähe von Vulkangebieten. Wenn Wasser im Erdboden auf heiße Steine trifft, wird es erhitzt. Als heißes Wasser und Dampf braucht es plötzlich mehr Platz und sucht einen Ausweg. Wegen dieses Drucks schießt es durch ein Loch im Boden nach oben.

In Europa denkt man beim Wort Geysir vor allem an Island. Dort gibt es den Großen Geysir. Das heißt so viel wie „der Große Speier oder Spritzer“. Geysire sieht man auch in Ländern von Amerika und Asien, auch in Neus-Seeland. Insgesamt sind sie aber ziemlich selten.

Außerdem gibt es unechte Geysire. Zwar kommt auch bei ihnen Wasser heraus, weil es unter Druck steht. Einige davon wurden von Menschen gemacht, die einen Brunnen graben wollten. Andere heißen Kaltwasser-Geysire: Dabei komt das Spritzen von Kohlendioxid im Wasser, ähnlich wie beim Sprudelwasser.