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Arbeitslosigkeit: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Unemployed men queued outside a depression soup kitchen opened in Chicago by Al Capone, 02-1931 - NARA - 541927.jpg|miniatur|Arbeitslose in den [[Vereinigte Staaten von Amerika|USA]] standen im Jahr 1931 für eine kostenlose Portion Suppe an.]]
 
[[Datei:Unemployed men queued outside a depression soup kitchen opened in Chicago by Al Capone, 02-1931 - NARA - 541927.jpg|miniatur|Arbeitslose in den [[Vereinigte Staaten von Amerika|USA]] standen im Jahr 1931 für eine kostenlose Portion Suppe an.]]
  
Arbeitslosigkeit bedeutet, dass man keiner [[Arbeit]] nachgeht. Das kann viele Gründe haben. Manche [[Mensch]]en arbeiten nicht, weil sie es nicht können. Zum Beispiel weil sie eine schwere [[Krankheit]] haben. Andere wollen nicht arbeiten. Sie sind zu faul oder haben genügend reiche [[Eltern]]. Wieder andere würde gerne arbeiten. Es fällt ihnen aber schwer, eine Arbeit zu finden.
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Arbeitslosigkeit bedeutet, dass es zu wenig [[Arbeit]] gibt für [[Mensch]]en, die arbeiten wollen. Das kann verschiedene Gründe haben. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] musste [[Deutschland]] beispielsweise für die [[Krieg]]sschäden aufkommen. Daher ging es der [[Wirtschaft]] schlecht und viele Menschen konnten keinen Job finden. Oder die [[Industrie]] setzt viele [[Maschinen]] ein und braucht dann weniger Menschen, die arbeiten. Vielleicht will auch jemand auch die Arbeitsstelle wechseln, weil ihm die Arbeit nicht gefällt oder weil sie zu schwer ist. Wenn er dann kündigt und keine neue Arbeitsstelle findet, ist er arbeitslos, zumindest während einer gewissen Zeit.
  
Wer keine Arbeit hat, kann sich in den meisten Ländern bei einem Arbeitslosenamt anmelden. Dort erhält man vom [[Staat]] [[Geld]] als Ersatz für den fehlenden Lohn. Das verursacht aber jedes Jahr hohe Kosten. Deshalb will der Staat, dass es so wenig Arbeitslose wie möglich gibt. Weil Arbeitslose von Steuergeldern finanziert werden, haben sie in der [[Gesellschaft]] ein geringes Ansehen. Viele Menschen finden es nicht richtig, dass sie andere Leute fürs zu Hause bleiben bezahlen müssen, während sie selber für ihr Geld arbeiten gehen.
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Aber nicht jeder, der nicht arbeitet, ist ein Arbeitsloser. Nicht zu den Arbeitslosen zählen zum Beispiel Hausfrauen oder Hausmänner, [[Schule|schulpflichtige]] [[Kind]]er, Studenten und Rentner. Wer wegen seiner Gesundheit nicht arbeitet, ist krank. Er bekommt dann Lohn von seiner Arbeitsstelle. Kann jemand gar nicht arbeiten, weil er zum Beispiel einen schweren [[Unfall]] hatte, dann ist er invalid.
  
Manchmal kann es passieren, dass es plötzlich ganz viele Menschen ohne Arbeit gibt. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] musste [[Deutschland]] beispielsweise für die [[Krieg]]sschäden aufkommen. Daher ging es der [[Wirtschaft]] schlecht und viele Menschen konnten keinen Job finden.  
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Wer Arbeit sucht und keine findet, kann sich in den meisten Ländern bei einem Arbeitslosenamt anmelden. Dort erhält man vom [[Staat]] [[Geld]] als Ersatz für den fehlenden Lohn. Wie lange man das Geld erhält, hängt vom Land ab, vom Alter des Arbeitslosen und davon, wie lange er vorher gearbeitet hat. In [[Deutschland]] und der [[Schweiz]] sind das etwa zwei [[Jahr]]e.
  
Um sich über die Arbeitslosigkeit zu informieren, gibt es zahlreiche Statistiken. Die sagen zum Beispiel, wie viele Menschen in einem Land arbeitslos sind. Nicht alle Menschen, die keinen Job haben, sind Arbeitslose. Ausgeschlossen vom Begriff „Arbeitsloser“ sind zum Beispiel Hausfrauen oder Hausmänner, schulpflichtige Kinder, Studenten und Senioren.
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In schlechten Zeiten muss der Staat sehr viel Arbeitslosengeld bezahlen. Es ist auch für viele Arbeitslose sehr unangenehm, immer Geld vom Staat erhalten zu müssen. Deshalb will der Staat, dass es so wenig Arbeitslose wie möglich gibt. Der Staat kann mithelfen, dass es mehr Arbeitsstellen gibt oder die Arbeitslosen darin unterstützen, einen anderen [[Beruf]] zu erlernen.
  
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Weil Arbeitslose von Steuergeldern finanziert werden, haben sie in der [[Gesellschaft]] ein geringes Ansehen. Viele Menschen finden es nicht richtig, dass sie andere Leute fürs zu Hause bleiben bezahlen müssen, während sie selber für ihr Geld arbeiten gehen.
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Um sich über die Arbeitslosigkeit zu informieren, gibt es zahlreiche Statistiken. Die sagen zum Beispiel, wie viele Menschen in einem Land arbeitslos sind. Nicht alle Menschen, die keinen Job haben, sind Arbeitslose. Ausgeschlossen vom Begriff „Arbeitsloser“ sind
 
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Version vom 5. November 2018, 19:08 Uhr

Arbeitslose in den USA standen im Jahr 1931 für eine kostenlose Portion Suppe an.

Arbeitslosigkeit bedeutet, dass es zu wenig Arbeit gibt für Menschen, die arbeiten wollen. Das kann verschiedene Gründe haben. Nach dem Ersten Weltkrieg musste Deutschland beispielsweise für die Kriegsschäden aufkommen. Daher ging es der Wirtschaft schlecht und viele Menschen konnten keinen Job finden. Oder die Industrie setzt viele Maschinen ein und braucht dann weniger Menschen, die arbeiten. Vielleicht will auch jemand auch die Arbeitsstelle wechseln, weil ihm die Arbeit nicht gefällt oder weil sie zu schwer ist. Wenn er dann kündigt und keine neue Arbeitsstelle findet, ist er arbeitslos, zumindest während einer gewissen Zeit.

Aber nicht jeder, der nicht arbeitet, ist ein Arbeitsloser. Nicht zu den Arbeitslosen zählen zum Beispiel Hausfrauen oder Hausmänner, schulpflichtige Kinder, Studenten und Rentner. Wer wegen seiner Gesundheit nicht arbeitet, ist krank. Er bekommt dann Lohn von seiner Arbeitsstelle. Kann jemand gar nicht arbeiten, weil er zum Beispiel einen schweren Unfall hatte, dann ist er invalid.

Wer Arbeit sucht und keine findet, kann sich in den meisten Ländern bei einem Arbeitslosenamt anmelden. Dort erhält man vom Staat Geld als Ersatz für den fehlenden Lohn. Wie lange man das Geld erhält, hängt vom Land ab, vom Alter des Arbeitslosen und davon, wie lange er vorher gearbeitet hat. In Deutschland und der Schweiz sind das etwa zwei Jahre.

In schlechten Zeiten muss der Staat sehr viel Arbeitslosengeld bezahlen. Es ist auch für viele Arbeitslose sehr unangenehm, immer Geld vom Staat erhalten zu müssen. Deshalb will der Staat, dass es so wenig Arbeitslose wie möglich gibt. Der Staat kann mithelfen, dass es mehr Arbeitsstellen gibt oder die Arbeitslosen darin unterstützen, einen anderen Beruf zu erlernen.

Weil Arbeitslose von Steuergeldern finanziert werden, haben sie in der Gesellschaft ein geringes Ansehen. Viele Menschen finden es nicht richtig, dass sie andere Leute fürs zu Hause bleiben bezahlen müssen, während sie selber für ihr Geld arbeiten gehen.

Um sich über die Arbeitslosigkeit zu informieren, gibt es zahlreiche Statistiken. Die sagen zum Beispiel, wie viele Menschen in einem Land arbeitslos sind. Nicht alle Menschen, die keinen Job haben, sind Arbeitslose. Ausgeschlossen vom Begriff „Arbeitsloser“ sind


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