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Riesenfaultiere

Aus Klexikon – das Kinderlexikon
So könnte ein Riesenfaultier ausgesehen haben.

Riesenfaultiere nennt man einige Tierarten, die es bis vor etwa 8.000 oder 10.000 Jahren gab. Die Riesenfaultiere waren verwandt mit den Faultieren, die man noch heute kennt. Anders als die Faultiere lebten die Riesenfaultiere aber nicht in Bäumen, sondern auf dem Boden.

Riesenfaultiere gab es vor allem in Südamerika, aber auch ich Nordamerika. Man kennt sie nur wegen ihrer Skelette. So ein Tier konnte bis zu sechs Meter groß werden. Manche wogen vermutlich an die viertausend Kilogramm. Das ist in etwa so viel wie heute ein Elefant. Gelebt haben die Riesenfaultiere wahrscheinlich fast nur von Pflanzen. Sie stellten sich auf die Hinterbeine und kamen so an Blätter von Bäumen.

Riesenfaultiere gab es schon vor fünf Millionen Jahren. Man überlegt sich heute, warum sie in kurzer Zeit ausgestorben sind. Vermutlich lag es weniger daran, dass sich das Klima geändert hat. Den früheren Veränderungen des Klimas haben sie sich nämlich immer gut angepasst. Es lag wohl eher an den Menschen, die nach Südamerika gekommen waren und dort die Tiere jagten. Die Riesenfaultiere bewegten sich vermutlich ähnlich langsam wie die heutigen Faultiere und waren somit eine leichte Beute.

Es gab verschiedene Familien und Gattungen von Riesenfaultieren. Eine davon ist das Megatherium. Das ist Griechisch und bedeutet „Große Bestie“. Zum ersten Mal hat man ein Skelett um das Jahr 1787 gefunden. Es gibt aber auch die Megalonychidae, die Nothrotheriidae, die Megalonychidae, die Mylodentidae und einige andere.




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