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Entwurf:Safran
Der Safran ist eine Pflanzenart, die man vor allem für das daraus gewonnene Gewürz kennt. Dieses nennt man ebenfalls Safran. Die Blüten der Safran-Pflanze sind violett und blühen ausschließlich im Herbst. Der Safran kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und dem Nahen Osten. Er wird heute aber auch bei uns gepflanzt, denn er kann Kälte ziemlich gut vertragen.
Safran ist eine Kulturpflanze. Das heißt, sie wächst nur durch menschliches Zutun. Safran wächst aus einer Knolle in der Erde. Durch diese nimmt die Pflanze ihre Nährstoffe aus dem Boden. Da sie aber keine Samen produziert, kann sie sich nicht natürlich vermehren. Dort ist die Pflanze auf den Menschen angewiesen, der sie regelmäßig ausgräbt, die Knollen teilt und wieder einpflanzt. Wenn sich im Winter Nässe im Boden staut können die Knollen sehr schnell verfaulen. Um das zu vermeiden vergraben Safran-Pflanzer die Knollen besonders tief und mischen der Erde Kies und Sand bei.
Das Gewürz Safran gewinnt man aus feinen roten Fäden der violetten Blüten. Jede Blüte hat nur drei dieser Fäden. Safran ist das teuerste Gewürz der Welt. Hundert Gramm kosten je nach Qualität zwischen 400 und 3.000 Euro. Man schätzt Safran für sein besonderes, leicht scharfes Aroma. Safran ist dafür bekannt, dass selbst kleine Mengen eine Speise leuchtend gelb färben können.
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Beim Safran pflücken im Iran
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So sieht das Safran-Gewürz aus.
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Diese Kinder in Indien zupfen Safranfäden aus den Blüten.
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Auf dieser Zeichnung sieht man gut die Knolle.
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Safran färbt Speisen gelb wie dieses Safranrisotto, ein Reisgericht.








