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Ziegen

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Ziegen sind die häufigsten Haustiere. Die Menschen schätzen ihre Genügsamkeit, ihre Milch und ihre Haut für Leder.
Ziegen sind auch sehr sichere Berggänger.

Ziegen sind eine Gattung der Säugetiere. Zu ihnen gehört die Wildziege, aus der schließlich die Hausziege gezüchtet wurde. Wer bei uns von Ziegen spricht, meint meist die Hausziegen. Zusammen mit den Hunden und den Schafen sind die Ziegen die häufigsten Haustiere der Welt. Wilde Verwandte der Hausziegen sind die Steinböcke und Gämsen in unseren Alpen.

Das weibliche Tier heißt Ziege oder Geiß, das Männchen ist der Bock. Das Jungtier heißt Ziegenkitz, Ziegenlamm oder Geißlein, so im Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“. In der Schweiz nennt man es Gitzi. Ziegen tragen Hörner: Bei den Weibchen sind sie kurz und nur etwas gebogen, bei den Männchen sind sie stark gebogen und können über einen Meter lang werden.

Ziegen leben eher im Gebirge. Sie sind gute, sichere Bergsteiger. Sie sind sehr genügsame Tiere. Sie fressen auch sehr hartes und trockenes Futter. Sie sind damit noch genügsamer als Schafe und erst recht genügsamer als Milchkühe.

Menschen haben die Ziegen deshalb schon vor mehr als 13.000 Jahren an sich gewöhnt, in der Steinzeit. Dies geschah vermutlich im Vorderen Orient. Dann haben sie die Ziegen gezüchtet, damit sie ihnen immer mehr nützten. Ziegen geben nicht nur Fleisch, sondern täglich Milch. Das Leder der Ziegen ist ebenfalls sehr beliebt. Noch heute kaufen viele Touristen Jacken oder Gürtel aus Ziegenleder, wenn sie in orientalischen Ländern Urlaub machen.

Ziegen sind Säugetiere. Sie werden etwa mit dem ersten Lebensjahr geschlechtsreif, sie können sich dann also paaren und Junge machen. Die Tragzeit beträgt etwa fünf Monate. Meistens kommen Zwillinge zur Welt.

Die Geiß säugt ihre Zicklein etwa zehn Monate lang. Erwachsene Tiere sind Wiederkäuer. Sie schlucken ihre Nahrung in einen Vormagen, würgen sie dann wieder herauf und kauen sie richtig durch. Dann schlucken sie die Nahrung in den richtigen Magen hinunter.



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