Rembrandt

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„Die Nachtwache“ ist vielleicht nicht nur das berühmteste Gemälde von Rembrandt, sondern der ganzen Niederlande. Es hängt im Rijksmuseum in Amsterdam und zeigt eine Gruppe von Schützen. Sie stehen nicht einfach bei einander, sondern brechen gerade auf. Das macht das Bild so lebendig.

Rembrandt Harmenszoon van Rijn war ein Maler aus den Niederlanden. Er lebte vor 400 Jahren und war schon damals sehr bekannt für seine Porträts von anderen Menschen und von sich selbst. Über 400 Gemälde und über 2000 Zeichnungen hat er hinterlassen.

Sein Vater Harmen van Rijn war ein wohlhabender Müller, und der junge Rembrandt sollte an die Universität. Statt dessen begann er zu malen. Zunächst malte er zu Geschichten aus dem Altertum und der Bibel, dann die Leute aus seiner eigenen Zeit.

Rembrandt ist dafür bekannt, dass er besonders gut das Licht malen konnte, wie es auf ein Gesicht strahlt. Darum stehen oder sitzen seine Figuren oft in dunklen Räumen, in die Licht kommt. Gut war er auch in der Radierung: Das war eine neue Art, auf Kupferplatten zu zeichnen. So konnte man viele Kopien von einer Zeichnung machen.

Trotz seines Ruhms starb er einsam und arm: Er verdiente viel, machte aber Schulden und verlor sein Haus. Seine Frau Saskia und später seine Geliebte Hendrickje sind vor ihm gestorben und im Alter wurde er schwach und krank.




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