Leichtathletik: Unterschied zwischen den Versionen

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[[File:800m at 2011 German Athletics Championships.jpg|thumb|Der Wettlauf ist eine wichtige Art von Disziplinen in der Leichtathletik. Die Sportler laufen auf einer Bahn aus Tartan, einer Art Gummi.]]
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[[Datei:800m at 2011 German Athletics Championships.jpg|mini|Der Wettlauf gehört auch zur Leichtathletik. Die [[Sport|Sportler]] laufen auf einer Bahn aus Tartan, das ist eine Art [[Gummi]].]]
[[File:Linda Stahl Keien Meeting 2011.jpg|thumb|Eine Speerwerferin]]
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[[Datei:Krisztián Pars 2010.jpg|mini|Beim Hammerwurf werfen die Sportler nicht mit [[Werkzeug]]-Hämmern, sondern mit einem besonderen Wurf-Hammer. Er besteht aus einer schweren Metallkugel an einem langen Stab mit einer Griff-Schlaufe.]]
[[File:Osaka07 D3M Stefan Holm.jpg|thumb|Beim Hochsprung springen die Sportler mit dem Rücken zur Latte, weil man so am höchsten kommt.]]
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[[Datei:Osaka07 D3M Stefan Holm.jpg|mini|Beim Hochsprung springen die Sportler meist mit dem Rücken zur Latte, weil man so am höchsten kommt.]]
Leichtathletik ist ein Überbegriff für verschiedene Sportarten. Man sagt Leichtathletik, weil die Athleten, also die Sportler, leichter sind als zum Beispiel beim Gewichtheben oder bei Kampfsportarten. Bei der Leichtathletik geht es immer um "Schneller, Höher, Weiter", das heißt, dass derjenige gewinnt, der am schnellsten läuft, am höchsten springt oder am weitesten springt oder den Speer wirft. Leichtathletik ist ein Individualsport, das heißt, dass man Leichtathletik allein macht und nicht in einer Mannschaft.
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Leichtathletik nennt man verschiedene Sportarten, bei denen man läuft, springt oder wirft. Sie werden meistens im [[Sommer]] und im Freien ausgeübt, es gibt aber auch Wettkämpfe in der Halle. Anders als zum Beispiel beim [[Fußball]] treten in der Leichtathletik keine Mannschaften gegeneinander an, sondern einzelne Sportler. Es gibt aber auch Mannschafts-Wettbewerbe wie den Staffel-Lauf.
  
Leichtathletik ist eine der ältesten Sportarten, die man kennt. Schon im [[Altertum]] trieben die alten Griechen und Römer Leichtathletik. Auch bei den [[Olympische Spiele|Olympischen Spielen der Antike]] gab es Wettläufe und es wurden Speere und Diskusscheiben geworfen, Disziplinen, die man heute zur Leichtathletik zählt. Auch in den modernen Olympischen Spielen gibt es Leichtathletik als wichtigen Bestandteil.
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Leichtathletik ist eine der ältesten Sportarten, die man kennt. Schon im [[Altertum]] gab es bei den [[Olympische Spiele|Olympischen Spielen]] Wettläufe und es wurden Speere und Diskus-Scheiben geworfen. Noch heute ist die Leichtathletik ein wichtiger Teil der Olympischen [[Sommer]]-Spiele.
  
Heute werden neben den Olympischen Spielen auch andere große Wettkämpfe ausgetragen, wie zum Beispiel die Leichtathletik-Weltmeisterschaften oder die Leichtathletik-Europameisterschaften. Sie finden alle zwei Jahre im Wechsel statt. Es gibt aber auch kleinere internationale Leichtathletik-Wettbewerbe ausgetragen, die jedes Jahr stattfinden, wie zum Beispiel das Internationale Stadionfest, kurz ISTAF in Berlin. Außerdem gibt es landesweite Meisterschaften.
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Neben den Olympischen Spielen werden auch andere große Wettkämpfe ausgetragen, zum Beispiel Weltmeisterschaften und Europameisterschaften. Sie finden alle zwei Jahre im Wechsel statt. Es gibt auch kleinere internationale Wettbewerbe, wie zum Beispiel das Internationale Stadionfest ISTAF in [[Berlin]]. Außerdem gibt es landesweite Meisterschaften.
  
== Welche Sportarten zählt man heute zur Leichtathletik? ==
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Woher der [[Name]] kommt, weiß man heute nicht mehr so genau. Wahrscheinlich wollte man damit früher das Laufen, Springen und Werfen von „schwereren“ Sportarten wie zum Beispiel dem Gewichtheben unterscheiden. Aber auch in manchen Disziplinen der Leichtathletik braucht man viel Kraft, zum Beispiel beim Kugelstoßen oder Hammerwerfen.
  
Es gibt vier Oberkategorien in der Leichtathletik, die auf Wettkämpfen praktiziert werden: Lauf, Sprung, Wurf und Mehrkampf.
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== Welche Sportarten gehören zur Leichtathletik? ==
  
Die Laufdisziplinen unterteilen sich in Sprint, also kurze Distanzen wie 100 Meter; Ausdauerlauf, also Mittelstrecken wie 800 Meter und Langstrecken wie 5000 Meter; Hürden- und Hindernislauf; Staffellauf; Langdistanzen wie Marathon, die auf der Straße, nicht auf einer Laufbahn gelaufen werden; und Gehen, dort müssen die Sportler immer mindestens einen Fuß auf dem Boden haben und versuchen, damit möglichst schnell zu sein. Alle diese Typen von Laufsportarten werden auf verschiedenen Distanzen ausgetragen. Der kürzeste Lauf ist der 100-Meter-Sprint, der längste ist der Marathon. Den Hindernislauf gibt es nur auf 3000 Metern.
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Die verschiedenen Sportarten in der Leichtathletik nennt man auch Disziplinen. Sie werden in vier Gruppen eingeteilt: Lauf, Sprung, Wurf und Mehrkampf.
  
Die Sprungdisziplinen unterscheiden sich in den Sprung in die Weite und den Sprung in die Höhe. Zum Sprung in die Weite, man spricht auch von horizontalen Sprungdisziplinen, gehören der Weitsprung und der Dreisprung. Bei beiden läuft der Sportler auf einer Laufbahn an und landet am Ende in einem mit Sand gefüllten Becken. Beim Weitsprung springt er sofort ab, beim Dreisprung macht er noch auf der Laufbahn zwei lange Sprünge und landet nach dem dritten dann in dem Sandbecken. Zum Sprung in die Höhe, auch vertikale Sprungdisziplinen genannt, gehören Hochsprung und Stabhochsprung. Beim Hochsprung springt der Sportler über eine Latte, die er möglichst nicht herunterreißen sollte und landet dann auf einer Matte. Beim Stabhochsprung stützt sich der Sportler auf einen Stab und schwingt sich dann damit über die Latte. Beim Stabhochsprung springt man sehr viel höher als beim Hochsprung.
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Die Laufdisziplinen unterscheiden sich nach Länge und [[Geschwindigkeit]]: Im Sprint werden kurze Strecken wie 100 oder 200 Meter gelaufen, im Ausdauerlauf Strecken zwischen 800 und 10.000 Metern. Dazu gibt es noch Hürden- oder Hindernisläufe, das Gehen sowie den [[Marathon]]. Das ist eine 42 Kilometer lange Strecke, die nicht mehr im [[Stadion]], sondern auf der [[Straße]] gelaufen wird.  
  
Die Wurfdisziplinen sind Speerwurf, wo der Sportler einen Speer möglichst weit schleudert, genauso gibt es Diskuswurf und Hammerwurf. Außerdem gibt es Kugelstoßen, dort stößt der Sportler eine schwere Kugel über der Schulter nach vorne. Das ist körperlich sehr anstrengend, darum werden Kugeln nicht so weit gestoßen wie Diskusse oder Speere geworfen werden.
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Springen kann man in die Weite und auch in die Höhe. Beim Weitsprung und Dreisprung läuft der Sportler auf einer Laufbahn an und springt am Ende in eine mit Sand gefüllte Grube. Beim Weitsprung springt er nur einmal, beim Dreisprung macht er noch auf der Laufbahn zwei lange Sprünge und landet erst nach dem dritten Sprung im Sandbecken. Beim Hochsprung springt der Sportler über eine Querlatte und landet dann auf einer weichen Matte. Beim Stabhochsprung schwingt sich der Sportler mit einen langen Stab über die Latte. So kann man sehr viel höher springen als beim einfachen Hochsprung.
  
Bei den Mehrkampfdisziplinen machen die Sportler Wurf-, Sprung- und Laufdisziplinen nacheinander und sammelt damit Punkte. Derjenige Sportler, der am Ende am meisten Punkte hat, gewinnt. Frauen machen sieben verschiedene Disziplinen, das nennt man Siebenkampf oder griechisch Heptathlon. Männer machen zehn verschiedene Disziplinen, das nennt man Zehnkampf oder griechisch Dekathlon.  
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Geworfen wird mit dem Speer, dem Diskus und dem Hammer. Außerdem gibt es das Kugelstoßen: Dabei stößt der Sportler eine schwere [[Kugel]] von der Schulter nach vorne. Das ist körperlich sehr anstrengend, darum fliegen die Kugeln auch nicht so weit wie Diskusse oder Speere.
  
[[Kategorie:Artikelentwürfe]]
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Beim Mehrkampf machen die Sportler verschiedene Wurf-, Sprung- und Laufwettbewerbe nacheinander und sammeln dabei Punkte. Wer am Ende am meisten Punkte hat, gewinnt. [[Frau]]en machen sieben verschiedene Disziplinen, das nennt man Siebenkampf oder griechisch Heptathlon. Männer machen zehn verschiedene Disziplinen, das nennt man Zehnkampf oder griechisch Dekathlon.
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Aktuelle Version vom 6. Dezember 2018, 20:56 Uhr

Der Wettlauf gehört auch zur Leichtathletik. Die Sportler laufen auf einer Bahn aus Tartan, das ist eine Art Gummi.
Beim Hammerwurf werfen die Sportler nicht mit Werkzeug-Hämmern, sondern mit einem besonderen Wurf-Hammer. Er besteht aus einer schweren Metallkugel an einem langen Stab mit einer Griff-Schlaufe.
Beim Hochsprung springen die Sportler meist mit dem Rücken zur Latte, weil man so am höchsten kommt.

Leichtathletik nennt man verschiedene Sportarten, bei denen man läuft, springt oder wirft. Sie werden meistens im Sommer und im Freien ausgeübt, es gibt aber auch Wettkämpfe in der Halle. Anders als zum Beispiel beim Fußball treten in der Leichtathletik keine Mannschaften gegeneinander an, sondern einzelne Sportler. Es gibt aber auch Mannschafts-Wettbewerbe wie den Staffel-Lauf.

Leichtathletik ist eine der ältesten Sportarten, die man kennt. Schon im Altertum gab es bei den Olympischen Spielen Wettläufe und es wurden Speere und Diskus-Scheiben geworfen. Noch heute ist die Leichtathletik ein wichtiger Teil der Olympischen Sommer-Spiele.

Neben den Olympischen Spielen werden auch andere große Wettkämpfe ausgetragen, zum Beispiel Weltmeisterschaften und Europameisterschaften. Sie finden alle zwei Jahre im Wechsel statt. Es gibt auch kleinere internationale Wettbewerbe, wie zum Beispiel das Internationale Stadionfest ISTAF in Berlin. Außerdem gibt es landesweite Meisterschaften.

Woher der Name kommt, weiß man heute nicht mehr so genau. Wahrscheinlich wollte man damit früher das Laufen, Springen und Werfen von „schwereren“ Sportarten wie zum Beispiel dem Gewichtheben unterscheiden. Aber auch in manchen Disziplinen der Leichtathletik braucht man viel Kraft, zum Beispiel beim Kugelstoßen oder Hammerwerfen.

Welche Sportarten gehören zur Leichtathletik?

Die verschiedenen Sportarten in der Leichtathletik nennt man auch Disziplinen. Sie werden in vier Gruppen eingeteilt: Lauf, Sprung, Wurf und Mehrkampf.

Die Laufdisziplinen unterscheiden sich nach Länge und Geschwindigkeit: Im Sprint werden kurze Strecken wie 100 oder 200 Meter gelaufen, im Ausdauerlauf Strecken zwischen 800 und 10.000 Metern. Dazu gibt es noch Hürden- oder Hindernisläufe, das Gehen sowie den Marathon. Das ist eine 42 Kilometer lange Strecke, die nicht mehr im Stadion, sondern auf der Straße gelaufen wird.

Springen kann man in die Weite und auch in die Höhe. Beim Weitsprung und Dreisprung läuft der Sportler auf einer Laufbahn an und springt am Ende in eine mit Sand gefüllte Grube. Beim Weitsprung springt er nur einmal, beim Dreisprung macht er noch auf der Laufbahn zwei lange Sprünge und landet erst nach dem dritten Sprung im Sandbecken. Beim Hochsprung springt der Sportler über eine Querlatte und landet dann auf einer weichen Matte. Beim Stabhochsprung schwingt sich der Sportler mit einen langen Stab über die Latte. So kann man sehr viel höher springen als beim einfachen Hochsprung.

Geworfen wird mit dem Speer, dem Diskus und dem Hammer. Außerdem gibt es das Kugelstoßen: Dabei stößt der Sportler eine schwere Kugel von der Schulter nach vorne. Das ist körperlich sehr anstrengend, darum fliegen die Kugeln auch nicht so weit wie Diskusse oder Speere.

Beim Mehrkampf machen die Sportler verschiedene Wurf-, Sprung- und Laufwettbewerbe nacheinander und sammeln dabei Punkte. Wer am Ende am meisten Punkte hat, gewinnt. Frauen machen sieben verschiedene Disziplinen, das nennt man Siebenkampf oder griechisch Heptathlon. Männer machen zehn verschiedene Disziplinen, das nennt man Zehnkampf oder griechisch Dekathlon.



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