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Alexander der Große

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Alexander auf einem Mosaik in Pompeji, einer römischen Stadt. Gemacht wurde das Bild lange nach Alexanders Tod, doch vielleicht hatte es ein altes Vorbild.
So hat sich ein Maler um das Jahr 1900 vorgestellt, wie Alexanders den König Poros getroffen hat. Alexander hatte Poros in einer Schlacht besiegt, doch da er seinen Mut bewunderte, ließ er ihm sein Gebiet. Poros musste aber Alexander als Oberherrscher anerkennen.

Alexander der Große war ein Feldherr im Alten Griechenland. Sein Vater war König Philipps II. von Makedonien. Zu gehörten Makedonien gehörten damals der Norden von Griechenland, große Teile von Bulgarien, Rumänien, Mazedonien und Albanien. Fast der ganze Rest Griechenlands wurde über Bündnisse (anderes Wort?) kontrolliert. In der Jugend wurde Alexander zeitweise von Aristoteles unterrichtet. Dieser war einer bekanntesten und einflussreichsten Philosoph (anderes Wort?) und Naturforschern der Geschichte. Schon mit 16 Jahren machte sein Vater ihn zum Befehlshaber (oder Kommandant) einer Armee. Im Jahr 340 vor Christus wurde er im Alter von 20 Jahren König von Mazedonien als sein Vater ermordet wurde.

Bis kurz vor seinem Tode führte er fast ununterbrochen Krieg. Zuerst schlug er Aufstände auf dem Balken und Griechenland nieder. Dann griff er den persische König Dareios an. Persien war damals das größte Reich der Welt zudem außer Persien riesige Gebiete in Asien von der Türkei an und Ägypten gehörten. Sein berühmter Feldzug führte über das Gebiet der heutigen Türkei, Syrien, Libanon, Israel, Ägypten, Irak, Iran, Usbekistan, Turkmenistan, Tadschikistan, Afghanistan, Indien und Pakistan. Schließlich kam er bis nach Indien. Doch dann musste er umkehren, weil seine Soldaten müde waren und zurück nach Hause wollten. Er kehrte nach Persien zurück. Nun führte er zum ersten mal für etwa zwei Jahre keinen Feldzug. Er bereitete aber schon seinen nächsten Feldzug nach Nordafrika vor. Dann starb er mit 32 Jahren in Babylon. Woran Alexander starb, ist unbekannt, wie auch sein Grab.

Jedenfalls stritten sich die Chefs seiner Armee nach seinem Tode darum, wer sein Nachfolger werden sollte. Man nannte sie die Diadochen. In Kriegen teilten sie das Reich auf. Einige der „Diadochenreiche“ gab es noch lange Zeit: in Ägypten bis zur Zeit von Julius Cäsar dreihundert Jahre später. Seine Frau und sein erst 13 Jahre alter Sohn wurden beim Kampf um das Reich getötet.

Die Eroberungen von Alexander hatten große Folgen für die Welt: Im Osten des Mittelmeeres sprach man seitdem Griechisch. Das blieb auch später so, bis zum Ende des Byzantinischen Reiches im Mittelalter. Viele Eroberer sahen in Alexander ihr großes Vorbild.

Was für Geschichten über Alexander gibt es?

Es gibt viele Sagen über Alexander: Zum Beispiel soll er die Familie des Dareios entführt haben. Als Dareios ihm sein halbes Reich als Tausch anbot, lehnte er ab, obwohl ihm seine Berater geraten hatten anzunehmen. Doch er wollte mehr. Außerdem bekannt ist die Geschichte von der Elefantentruppe des indischen Königs Poros, die Alexander in die Flucht geschlagen haben soll, indem er einem Elefanten einen Sack Pfeffer ins Gesicht warf.

Eine ebenfalls bekannte Geschichte ist die von seinem Pferd Bukephalos. Alexander soll der einzige gewesen sein, der es reiten konnte. Als es in einem Kampf starb, soll Alexander es begraben, ihm ein Denkmal gesetzt und eine Stadt nach ihm benannt haben. Auch wird Alexander oft nachgesagt, der einzige gewesen zu sein, der einen festen Knoten lösen konnte, den König Gordios vor seinem Wagen hatte. Wenn jemand heute eine schwere Aufgabe löst, sagen wir manchmal auch, dass er "den Gordischen Knoten gelöst hat". Ob diese Geschichten wirklich so passiert sind, weiß man nicht. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Speerwürfe die Elefanten des Poros vertrieben haben.



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Grundwissen kindgerecht, alles leicht verständlich und gut für Referate in der Schule. Mehr Wissenswertes über „Alexander der Große“ haben die Blinde Kuh und Frag Finn.