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Trier

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Die Porta Nigra von aussen. Porta Nigra heißt auf Deutsch „Schwarzes Tor“.

Trier ist eine alte Stadt im Rheinland. Dieses Bundesland liegt im Westen von Deutschland, ganz in der Nähe zu Frankreich.

Die Stadt ist mehr als 3000 Jahre alt und wurde von den Römern gegründet. Davon zeugen zahlreiche Bauwerke aus dieser Zeit. Das sind zum Beispiel die Porta Nigra, das Stadttor und Wahrzeichen von Trier, oder die Kaiserthermen, in denen die reichen Römer früher badeten. Diese Gebäude sind ein Weltkulturerbe. Zu Zeiten der Römer hieß die Stadt Augusta Treverorum. Das bedeutet auf Deutsch „Stadt des Augustus im Land der Treverer“. Augustus war ein berühmter römischer Kaiser. Die Treverer waren ein Volksstamm aus der Region. Trier heißt die Stadt etwa seit dem frühen Mittelalter.

Große Teile der Stadt wurden im Zweiten Weltkrieg bei Angriffen mit Bomben aus der Luft zerstört. Man baute die Gebäude in der Altstadt aber wieder so auf, dass es danach weitgehend wie früher aussah. In Trier befindet sich eine große Universität. Deswegen gibt es in der Stadt viele Studenten. Für diese gibt es im Stadtzentrum jede Menge hübsche Cafés zum Lernen und Entspannen.

In Trier leben heute ungefähr 110.000 Menschen. Zusammen mit den Vororten sind es etwas mehr als 250.000. Damit ist es die viertgrößte Stadt im Bundesland Rheinland-Pfalz. Der wohl bekannteste Sohn der Stadt ist Karl Marx. Er gilt als Miterfinder des Kommunismus.


Wissen kindgerecht und leicht verständlich – Mehr Wissenswertes über „Trier“ bei der Blinden Kuh.

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