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Oboe

Aus Klexikon – das Kinderlexikon
Die Oboe ist ziemlich leicht. Man kann sie gut mit den Händen festhalten.

Die Oboe ist ein Blasinstrument aus Holz. Der Ton entsteht mit einem doppelten Rohrblatt, das man aus einer Art von Schilf macht. Deshalb ist es ein Doppelrohrblattinstrument wie das Fagott. Beide sind Holzblasinstrumente. Oboen hört man im Orchester oder als Solo-Instrument. Viele kennen die Oboe aus dem Musik-Märchen „Peter und der Wolf“: Dort hört man es als die Ente mit der quakenden Stimme.

Früher bestanden die Oboen immer aus Holz. Heute gibt es sie aber auch aus Kunststoffen. Diese sind weniger empfindlich, wenn die Luftfeuchtigkeit sich ändert.

Ihren Namen hat die Oboe aus dem Französischen. Es besteht aus den Teilen „hoch“ und „Holz“. Hoch, weil sie eher hohe Töne spielt. Holz, weil sie früher immer daraus bestand.

Alle Oboen bestehen aus drei Teilen, die man zusammensteckt. Es gibt aber verschiedene Arten von Oboen. Sie unterscheiden sich vor allem durch die Anzahl von Tonlöchern und Klappen. Folglich ist auch die Mechanik, die die Klappen bedient, verschieden.

Eine Oboe ist etwa so lang wie zwei Lineale und nicht schwer. Die Barock-Oboe braucht auch nicht sehr viel Kraft in der Lunge. Zudem gibt es sie mit einer besonders einfachen Mechanik. Damit können Kinder bereits zwischen sieben und zehn Jahren mit dem Unterricht beginnen.

Wie spielt man die Oboe?

Klexikon K yellow.png Hör’s dir an  
Hier spielt eine Oboe für sich allein:
In diesem Stück von Albinoni hört man zwei Oboen:
Eine Oboe bei Beethoven:
Hier eine bei Johann Sebastian Bach:


Die Oboe ist sehr handlich und man kann sie ohne Riemen nur mit den Händen festhalten. Beim Spielen nimmt man das Ende des obersten Teils zwischen die Lippen: Bläst man, schwingen die beiden Blätter. Je mehr man bläst, desto lauter wird der Ton. Dazu muss aber auch die Kraft, mit der man die Lippen zusammendrückt, genau stimmen und der Druck aus der Lunge muss dazu passen. Die Oboe braucht sehr wenig Luft. Man kann deshalb sehr lange Teile von Musikstücken spielen, bis einem der Atem ausgeht.

Mit den Fingern bedient man die Klappen. Die öffnen oder schließen die Tonlöcher. Je nachdem wird dann die Luftsäule in der Oboe lang und es entsteht ein tiefer Ton. Viele offene Klappen bewirken eine kurze Luftsäule, der Ton wird höher. Das geht so wie bei jeder Flöte.




Zu „Oboe“ findet ihr einen besonders einfachen Artikel auf MiniKlexikon.de und mehr Inhalte in der Kindersuchmaschine „Frag Finn“.

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