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Freikirche

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Auch die Heilsarmee gilt als eine Freikirche. Sie kümmert sich vor allem um die Armen. Das Foto zeigt einen Wagen der Heilsarmee in Berlin.

Mit Freikirche meint man eine Kirche, die nicht zu den großen christlichen Kirchen gehört. Das Wort kommt daher, dass die anderen Kirchen oft vom Staat Geld und andere Hilfe erhalten. Die Freikirchen hingegen sind vom Staat unabhängig.

Es ist allerdings nicht immer ganz deutlich, was genau eine Freikirche ist. Manche der Freikirchen sind kleine Gemeinden, die es nur an einem einzigen Ort gibt. Andere Freikirchen haben Gemeinden an vielen Orten. Einige sind sehr streng wie eine Sekte, andere nicht.

Eine bekannte Freikirche in Deutschland und Österreich sind die Mennonitischen Gemeinden. Ihr Gründer war Menno Simons aus Friesland: Er fand, dass man erst getauft werden soll, wenn man alt genug ist um den Sinn zu verstehen. Eine andere Freikirche ist die Pfingstgemeinde, die für ein neues Pfingsten betet, für das Verbreiten des Heiligen Geistes.

Mittlerweile gibt es Freikirchen, die mehr mit dem Staat zusammenarbeiten. Darum haben sie sich in Vereinen zusammengeschlossen: In Österreich heißt der Verein „Freikirchen in Österreich“, in Deutschand und der Schweiz gibt es mehrere solcher Vereine. So kann in Deutschland eine Freikirche Geld über die Kirchensteuer bekommen, wie die Evangelische Kirche und die Katholische Kirche auch. Manche Freikirchen wollen das allerdings gar nicht.


Wissen kindgerecht und leicht verständlich – Mehr Wissenswertes über „Freikirche“ bei der Blinden Kuh.

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