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Malaria

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Eine Malariamücke saugt Blut durch die Haut eines Menschen.
In den farbigen Ländern ist Malaria verbreitet: Je dunkler das Rot, desto häufiger gibt es dort diese Krankheit.

Die Malaria ist eine Krankheit, die hauptsächlich in südlichen, warmen Ländern vorkommt, also in den Tropen und Subtropen. Die Malaria bekommt man durch den Stich bestimmter Stechmücken. Deshalb heißen diese Mücken auch Malariamücken, oft nennt man sie aber auch „Moskitos“, ähnlich wie auf Spanisch.

Wenn ein Mensch gestochen wird, dann gerät Speichel von der Mücke in sein Blut. Mit dem Speichel kommen auch kleine Erreger von Malaria mit. Sie heißen Plasmodien. Das sind winzige Lebewesen, die nur aus einer einzigen Zelle bestehen. Sie vermehren sich im Blut des Menschen. Das dauert eine Weile und beginnt immer wieder von neuem. Davon bekommen Menschen, die Malaria haben, alle paar Tage ein sehr hohes Fieber. Die Krankheit heißt deshalb auch Tropenfieber, Sumpffieber oder Wechselfieber.

Bevor Forscher das vor über 100 Jahren herausgefunden hatten, glaubte man, dass die Malaria durch schlechte Luft entsteht. Das sieht man bis heute am Namen: Malaria ist Italienisch und bedeutet „schlechte Luft“.

Jedes Jahr erkranken etwa 250 Millionen Menschen an Malaria. Das sind etwa dreimal so viele wie in Deutschland leben. Etwa eine Million Menschen sterben jedes Jahr daran, vor allem Kinder. Am schlimmsten war es bisher im Jahr 2004. Seither sind es etwas weniger. Die meisten Opfer gibt es in Afrika.

Was kann man gegen Malaria tun?

Ein Mensch kann sich schützen, indem er verhindert, dass er von den Mücken gestochen wird. Malariamücken stechen besonders gerne abends und nachts. Deswegen sollte man ein Netz über seinem Bett haben. So können einen die Mücken nicht erreichen. Oft nennt man diese Netze Moskitonetze. Außerdem kann man feste Kleidung tragen, durch die die Mücken nicht stechen können.

Früher versuchte man, die Malariamücken zu töten. Das machte man meistens mit Gift, das in der Gegend oder sogar in den Wohnräumen verspritzt wurde. Das Gift kann allerdings auch für andere Tiere und für Menschen ungesund sein. Außerdem gewöhnen sich die Stechmücken an das Gift und sterben nicht mehr, wenn man es zu oft verwendet.

Es gibt aber noch einen anderen Weg: Malariamücken vermehren sich in Sümpfen und Tümpeln. Vielerorts legt man Sümpfe trocken, vor allem in der Nähe der Dörfer. Auch wenn man darauf achtet, dass bei Brunnen keine Tümpel entstehen, gibt es weniger Mücken. Auch Plastikabfälle sollten nicht herumliegen, damit darin kein Wasser zurückbleibt. Diese Methode ist ziemlich einfach, man muss nur achtsam sein. In der Umgebung solcher Dörfer gibt es tatsächlich weniger Malariamücken und somit auch weniger Menschen, die sich mit Malaria anstecken.

Es gibt auch Medikamente, die verhindern, dass man angesteckt wird. Ähnliche Medikamente kann man auch nehmen, wenn man an Malaria erkrankt ist. Leider funktionieren diese Medikamente nicht immer: Einige Malaria-Erreger haben sich an sie gewöhnt. Es gibt bisher keine Impfung gegen Malaria. Die Weltgesundheitsorganisation WHO ist aber mit viel Einsatz dran, einen solchen Impfstoff zu entwickeln.



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