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Imperialismus

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Beim Wiener Kongress von 1815 diskutierte man darüber, welche Länder welche Gebiete bekommen sollen.

Beim Imperialismus geht es darum, dass ein Land groß und mächtig sein will. Das Land will über möglichst viele Gebiete herrschen, ein starke Armee sowie viel Einfluss in der Politik haben. Der Imperialismus hängt oft mit dem Nationalismus zusammen. Nationalisten finden, dass ihr Land besser ist als andere. Darum wollen sie auch, dass ihr Land groß und stark wird.

Das lateinische Wort für ein Großreich ist Imperium. Daher kommt der Begriff Imperialismus. Imperium wird wiederum vom Verb „imperare“ abgeleitet, was „herrschen“ oder „befehlen“ bedeutet.

In der Geschichte gab es immer wieder große Reiche wie das Alte Ägypten, das Römische Reich oder das Byzantinische Reich. Das Wort Imperialismus benutze man aber erst im 19. Jahrhundert. Damals beherrschten europäische Länder wie Frankreich oder Großbritannien Kolonien auf der ganzen Welt. Man nennt diese Zeit auch das „Zeitalter des Imperialismus“.

Die Europäer fühlten sich gegenüber anderen Völkern überlegen. Darum teilten sie die Welt unter sich auf, als würde sie ihnen gehören. Die anderen Länder hatten oft keine Chance, sich gegen die Europäer zu wehren, weil sie viel schlechtere Technologien hatten. Die einheimischen Völker in den Kolonien wurden stark unterdrückt. Die Kolonialmächte zwangen ihnen ihre Sprache, Kultur und Religion auf.

Der Imperialismus führt auch zwischen den europäischen Ländern zu viel Streit und Krieg. Denn jedes dieser Ländern wollte selbst am mächtigsten sein. Wertvolle Kolonien, in denen es zum Beispiel viele Rohstoffe gab, waren hart umkämpft. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele Kolonien unabhängig. Damit endete auch das Zeitalter des Imperialismus.


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